Vorwort

Die technischen Übungsarbeiten wurden von den Schülern des Technischen Gymnasiums der Gewerbe­schule Lörrach selbst ausgewählt, konstruiert und gefertigt. Die Arbeiten sind ein Höhepunkt im TG, weil hier in hohem Maße Kreativität und Selbständigkeit verlangt wird und die handwerkliche Tätigkeit einen Kontrast zum sonstigen Unterricht bietet.

Die Ergebnisse sind immer wieder hervorragend und machen die Schüler zu recht stolz.

Auch die Dokumentationen sind von den Schülern erstellt worden, allerdings sind sie für den Ausdruck auf Papier entworfen und nicht für das Internet optimiert. Zeichnungen usw. können aus technischen Gründen vorläufig nicht angezeigt werden.

Leider ist die Technische Übungsarbeit aus dem Lehrplan gefallen und wird deshalb ab dem Abitursjahrgang 2001/02 an der Gewerbe­schule Lörrach nicht mehr angeboten. Die hier vorgestellten Arbeiten sind also die Letzten.

1999/2000

2000/2001

  • Alu-Koffer von Daniel Boschbach
  • Box von Ralf Wlochowitz
  • Dachfenster von Mevlüt Hallac und Florian Wünsche
  • Dekor-Schwert von Alexandra Helf
  • E-Bass von Patrick Kaminsky
  • Einrad von Andreas Pfeiffer (externer Link)
  • Eiszerkleinerer von Johannes Bolanz
  • Espresso­maschine von Andreas Spicker
  • Fahrradständer von Alexander Jakob
  • hängende Lautsprecher von Ralf Kesselring
  • Hängeschrank von Lukas Witek
  • Hantelbank von Denis Gawrilow
  • Hifi-Regal von Sascha Vogtsberger
  • Kindergarten-Eisenbahn von Tobias Bohn, Matthias Frey und Joel Zöllin
  • Lautsprecher von Sascha Kunimünch
  • Locher von Alexander Dannappel
  • Luftpumpe von Christoph Ille
  • Modell-Auto von Andreas Aschberger und Heiko Fischer
  • Modell-Schiffsrumpf von Michael Wiechert und Lars Wolber
  • Monitorständer von Jörg Ziereisen
  • Notenständer von Sascha Wagner
  • Nussknacker von Florian Palatini
  • Öldrucktremolo von Jonas Meder
  • Trommel-Tragegestell von Niklas Endler
  • Scratcher von Bartosz Korzeniewski
  • Seifenkiste von Christian Strobl und Lukas Sulzberger
  • Snowboardbindung von Matthias Reiser
  • Strandsurfer von Stephan Gabriel und Daniel Griener

Preise und Lobe 1999/2000

Preisträger der technischen Übungsarbeit 1999/2000 Ronny Weißenfeld hat den Preis "Beste technische Übungsarbeit" für seine Fruchtpresse erhalten

Ein Lob haben Melanie Mundle für ihren Kaugummiautomaten und Katrin Rühl für ihr Regal erhalten.

Jahresarbeiten 1999/2000

Ausziehbares CD-Regal von Florian Waldmann

Die Idee

Ausziehbares CD-Regal von Florian Waldmann

Wie jeder TGler musste auch ich in der 13. Klasse eine Jahresarbeit abliefern, dies ist mit einer menge wichtiger Entscheidungen verbunden, am Anfang steht man vor der Wahl zwi­schen Elektro­technik und Mechanik. Diese Wahl war bei mir nicht besonders leicht. Die Wahl lag nämlich zwi­schen einem Thema was mir eigentlich in der 12. noch nicht besonders lag (der Mechanik) und der Elektro­technik, die ich zwar einigermaßen verstand aber die Erfahrungen der früheren 13ern gezeigt hatten, dass wenn Probleme auftreten man ziemlich aufgeschissen ist. Ich entschied mich also für das die Mechanik.

Die Zweite schwerwiegende Entscheidung war nun die Wahl des Werkstücks. Ich habe lange gesucht, bis ich eine gute Idee gefunden habe. Ich hatte nur eine Anforderung an die Jahresarbeit, sie sollte eine kleine technische Raffinesse haben. Nach langen hin und her entschloss ich mich für ein CD-Regal, da ich dies ein Utensil war welches mir noch in meinem Zimmer fehlte. Die Idee war geboren jetzt musste nur noch die Anforderungen an das Regal her. Da sich im laufe eines Schülerlebens sehr viele CDs ansammeln können, braucht ich also besonders viele Möglich­keiten um CDs ablegen zu können. Die übliche Größe von CD-Ständern reicht normaler Weise so bis zu 80 CDs. Das war mir allerdings einfach zu wenig. Im eingefahrenen Zustand kann das Regal ca. 625 CDs tragen. Die zweite Anforderung war die schon oben genannte technische Kleinigkeit. Irgendetwas besonderes, dass man nicht an jedem Ständer zu sehen war. Irgendwann kam ich auf die Idee mit dem ausziehbaren Regal.

Schlusswort

Die Erfahrung wie schnell doch die Zeit vergehen kann über­rascht doch immer wieder. Als ich am Anfang dieses Schuljahres mit der Planung des Regals anfing war ich mir sicher, dass ich zwar die vorgegebene Zeit überschreiten werde, doch war mir nicht bewusst wie deutlich sich das zeigen würde. Nach einem Monat wurde mir langsam bewusst wie viel Zeit ich doch noch zu investieren habe.

Gedanken zur Jahresarbeit

Eine gute Eigen­schaft, die die Jahresarbeit mit sich bringt ist das selbstständige Denken. Die Schüler werden animiert ihre Kreativität zu nutzen. Das selbe gilt für das selbstständiges Arbeiten der Schüler. Sie lernen etwas was sie später im Beruf mit Sicherheit benötigen.

Eine schlecht Eigen­schaft der Jahresarbeit ist die Wahl des Themas. Es kann einem wirklich sehr schwer fallen sich ein Thema auszusuchen. Auch ich hatte diese Problem am Anfang der 13. Klasse habe ich Wochenlang auf einen Einfall gewartet, bis ich auf die Idee mit dem Regal kam.

Die Jahresarbeit hat mich viel Nerven gekostet. Wie schon gesagt fing alles damit an, dass mir am Anfang der 13. Klasse einfach die Idee fehlte. Danach ging es damit weiter, dass ich in der Werkstatt einfach nicht vorwärts kam. Alles ging wirklich nur sehr schleppend voran. Man hatte die meisten Arbeits­schritte an der Dreh­maschine schon wieder vergessen (z.B.: der automatische Vorschub). Und man arbeitet mit Maschinen die man noch nie bedient hat. Das kostete mich wirklich viel Nerven. Ich war schon oft drauf und dran die Jahresarbeit einfach in die Ecke zu legen und aufzugeben. Aber man reißt sich dann doch immer wieder zusammen. Und man bemerkt das Schlimmste von alle dem,...den Zeitdruck. Ich wollte die Jahresarbeit nur noch fertig kriegen. Und dabei war mir dann vollkommen egal wie die Jahresarbeit aussah. Aber wenn man dann das fertige Werkstück sieht, wenn man sieht wie sich die letzten Puzzelteilchen zusammensetzten ist man am Ende doch von der Jahresarbeit angenehm über­rascht.

Basketballkorb von Matthias Brase

Basketballkorb von Matthias Brase

Computerwagen von Stefan Kammerer

Computerwagen von Stefan Kammerer

Fahrrad-Montageständer von Alexander Haas

Idee und Planung

Fahrrad-Montageständer von Alexander Haas

Ich bin schon seit ca. 3 Jahren aktiver Fahrradfahrer - sowohl mit einem Mountainbike, als auch einem Rennrad quäle ich mich regelmäßig. Für kleinere Reparaturen lege ich lieber selbst Hand an, als dass ich das Fahrrad in die Werkstatt bringe. Deshalb habe ich vor ca.2 Jahren mir ein Montageständer aus Holz gebaut, der aber eine sehr wackelige Angelegenheit ist. Daraus entstand die Idee, ein Fahrrad-Montageständer aus Metall zu fertigen.

Ich habe mich dann über solche Montageständer informiert, so z.B. bin ich auch in die "Speiche" - ein Fahrradgeschäft - gegangen und habe dazu Infomaterial geholt. Aber auch in der Zeitschrift "Mountainbike", die ich abonniert hatte, holte ich mir genügend Informationen.

Als nächsten Schritt überlegte ich mir, welche sinnvollen Funk­tionen der Ständer besitzen soll...

Fruchtpresse von Ronnie Weißenfeld

Vorwort

Fruchtpresse von Ronnie Weißenfeld

Die technische Übungsarbeit ist ein Projekt, bei dem die Schüler der Abschlußklassen des Technischen Gymnasiums selbständig einen Lösungs­vorschlag für ein (sich selbst) gestelltes Problem ausarbeiten. Dieses Projekt umfaßt einen theoretischen als auch einen prak­tischen Teil, wobei im prak­tischen Teil das erlangte Wissen aus den Unterrichtsstunden effektiv umgesetzt werden soll. Dies ist insofern keine Leichtigkeit, da die Schüler - bis auf vereinzelte Werkstattstunden in der 11. Klasse - relativ wenig Praxiserfahrung vorweisen können. Daher ist es von großem Vorteil, wenn man über Kontakte, technisches Grundlagenwissen und über Erfahrungen im Bereich von Ferienjobs im Maschinenbau- bzw. Elektro­techniksektor verfügt, da sonst die Übungsarbeit zum Lebenswerk werden kann.

Natürlich ist es bei der Ausarbeitung des Projekts auch möglich, die Technik- und Werkstattlehrer um Rat zu fragen, die sich bei der Lösung vereinzelter auftretender Probleme gerne behilflich zeigen, jedoch muß jeder Schüler einen gewissen Grad an Eigenleistung und Engagement in seine Arbeit investieren, um die zeitlichen Vorgaben einhalten zu können.

Der theoretische Teil der Übungsarbeit soll die Entstehung des Projekts - von der Idee, Planung bis hin zur Fertigstellung - dokumentieren. Hinzu kommen technische Zeichnungen, die zur Kontrolle, Anschaulichkeit und zum Nachvollziehen technischer Lösungen beitragen.

Zusammenfassend kann man sagen, daß die Übungsarbeit eine gelungene Verknüpfung zwi­schen Theorie und Praxis bildet, bei der der Schüler sein Wissen und seine Leistungsfähigkeit testen und gegebenenfalls auch erweitern kann.

Entstehung und Entwicklung - Von der Idee zum kompletten Bauteil (auf Papier)

Fruchtpresse von Ronnie Weißenfeld

Der Themen­bereich Maschinenbau war für mich der Hauptgrund für meinen Wechsel auf das Technische Gymnasium. Deshalb entschied ich mich auch, meine Technische Übungsarbeit in der Fachrichtung Maschinenbau anzufertigen.

Bei der Wahl eines Projektes hatte ich mich auf drei Kriterien festgelegt, die in sinnvoller Weise verknüpft werden sollten. Diese waren: Ver­wen­dung des Werk­stoffs Metall, Konstruktion einer speziellen Mechanik und ein ansprechendes Design.

Zu Beginn meiner Überlegungen dachte ich, daß mich diese drei Kriterien auf eine gewisse Weise einschränken würden, doch diese Ansicht erwies sich mit der Zeit als falsch. Plötzlich waren so viele Ideen vorhanden, daß ich mich entschloß, meine Kollegen in die Wahl eines Projektes zu integrieren. Schlußendlich war es dann auch meine Freundin, die mich dazu inspirierte, eine Fruchtpresse zu konstruieren. Ich wollte aber keine gewöhnliche Fruchtpresse herstellen, bei der man viel Kraft für wenig Saft aufwenden muß. Meine Vorstellung war eher, eine kompakte Fruchtpresse zu konstruieren, bei der mit wenig Aufwand (bezogen auf Kraft und Zeit) viel Saft gewonnen werden kann. Dies lies mir auch sehr viel Freiraum im Design, da sehr viele Varianten aber nur ein Prinzip zum gewünschten Ergebnis führen.

Die nächsten Wochen war ich damit beschäftigt, das Projekt auf Papier festzuhalten. Hierbei waren mir zahlreiche Design-Kataloge für Küchenartikel sowie Herr Sprich, welcher in der Anwendung von Edelstahl im Nahrungsmittel­bereich erfahren ist, sehr behilflich. Vorteile brachten mir auch das Wissen und die Tipps meines Vaters, der selbsständig in der Metallbranche tätig ist.

Nachdem ich mich auf eine Variante festgelegt hatte, musste ich die verschiedenen Proportionen ermitteln. Es war für mich nämlich sehr wichtig, dass die Abmessungen eingehalten werden, da die Zahnstange in ihrer tiefsten Position zum einen die Frucht auf die Aufnahme pressen und gleichzeitig die überschüssige Kraft auf den Deckel übertragen werden sollte. Von Vorteil (in Bezug auf Abmessung und Design) war der frühzeitige Kauf der Edelstahl-Kanne, die ich schon vor der Festlegung des Designs besaß. So hatte ich schon einige Anhaltspunkte, die mir bei der Planung sehr behilflich waren.

Mit einer Skizze von jedem einzelnen Teil machte ich mich an die Erstellung einer Stückliste. Diese gab ich Herrn Sprich, der mir die nötigen Teile besorgte.

Einzige Sorge war jetzt nur noch, dass die Schule keinen Modulo-Fräser zur Bearbeitung der Zahnstange besitzen könnte. Daraufhin fragte ich bei Herrn Gädke nach, der den notwendigen Fräser ausfindig machen konnte.

Dann begann der prak­tische Teil in der Werkstatt der Gewerbe­schule.

Futonbett von Stefan Fünfschilling

Futonbett von Stefan Fünfschilling

Kaugummispender von Melanie Mundle

Auszug aus der Dokumentation

Kaugummispender von Melanie Mundle

Am Anfang...
war die Idee, genau genommen viele Ideen, doch keine passte zu meinen Vorstellungen und Können !

Mir schwebte eine Arbeit vor, die durch minimalen Aufwand richtig etwas hermachte.

Nach einer Phase des intensiven Grübelns, Studierens und Recherchierens fiel ich in eine tiefe Depression, genauer gesagt kam mir die Erkenntnis, dass dies unmöglich ist.

Einziger Schluß den ich daraus zog: Wenn schon einen Aufwand betreiben, dann so etwas an dem ich noch lange Freude habe oder das prak­tisch ist.

So wurden meine Vorstellungen konkreter und nahmen die Formen von Lampen, Regalen oder Tischen in allen möglichen Arten an.

Doch irgendwie war mir nichts originell genug, denn ich wollte keine 08/15 -Arbeit abliefern.

Da saß ich nun, hatte so Ideen wie Murmelbahnen oder dreistöckige Schachbretter, saß da, überlegte und kaute auf einem Wrigleys Spermint (was übrigens zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt !) und dann kam mir schlagartig die grandiose Idee einen Kaugummiautomaten zu bauen. Das wäre so brilliant wie ein Überraschungsei: Spiel, Spaß und Genuß.

Außerdem erschien mir vom technischen Standpunkt betrachtet diesen Kaugummiautomaten herzustellen, eine angemessene Jahresarbeit.

Anhand der technischen Zeichnungen sollte die Herstellung weiter kein Problem mehr sein, doch aus den vielen kleinen Hindernissen wurden teilweise extrem große Probleme, die man nicht einkalkuliert hatte. So erwies es sich als außerordentlich schwer eine Glaskugel in dieser Größenordnung aufzutreiben, die zwei Öffnungen besaß.

Ich fand dann schlußendlich eine Glaskugel mit einer Öffnung doch beim Versuch vom Glasschneider ein Loch in den Boden zu schneiden, ging diese leider zu Bruch. Das bedeutete noch einmal eine Glaskugel aufzutreiben und einen zweiten Versuch zu starten, diesmal bei einer Glasbläserei. Die erkannten das Problem sofort und machten das Glas erst einmal spannungsfrei, indem es 5 Tage lang in einem speziellen Kühlschrank gestellt wurde. Die zwei kleinen Sprünge im Boden ließen sich dennoch nicht vermeiden.

Zweites und wirklich nervenaufreibendes Problem war das Auftreiben von Kegelzahnrädern. Da ich nicht wählerisch sein durfte und die Größe von vornherein festlegen konnte, verzögerte sich der Bau meines Kaugummiautomaten erheblich, ihre Größe war ent­scheidend für die restliche Bemaßung. Ich setzte Himmel und Hölle in Bewe­gung um diese Kegelräder aufzutreiben, mindestens 20 Personen spannte ich in meine Suche mit ein. Nicht, dass das zu lösen nicht anders möglich war, es hätte beispielsweise auch mit einem "Ratsch-System" funktioniert, aber ich wollte es eben mit der klassischen Methode des "Drehens" verwirklichen und so ging die Suche weiter.

Ich war kurz davor aufzugeben, als uns ein Bekannter nicht ganz legal einen Katalog aushändigte in dem ich endlich meine Kegelräder fand, (allerdings nicht ganz billig!). 2 Tage später hatte ich sie dann auch schon in der Hand und ich konnte mich in die Arbeit stürzen !!

Rezept für den Bau eines Kaugummiautomaten

(Kurz zusammengefaßt für "Profis")

  • Man nehme die Holzbretter und schneide 4 Stücke in eine Größe von 30 x 30cm, links und rechts im Winkel von 45°.
  • Dann schneidet man ein Holzbrett 24 x 24 cm für den Boden und bohrt in allen vier Ecken Löcher für die späteren Stützen auf denen der Kasten steht
  • Nachdem für den Kasten soweit alles zugeschnitten ist, bohrt man an den vorgerechneten stellen Löcher.
  • Man bestimmt nun die Vorderseite des Kaugummiautomaten und bohrt in der Mitte ein Loch für die 1.Welle und den Drehgriff und eins für die Öffnung aus der die Kaugummis rollen.
  • Speziell hierfür designt man je nach Geschmack ein Aufangbecken für die Kaugummis, be­festigt es mit Dübeln und leimt es zusätzlich noch fest
  • Dann sägt man aus nicht zu breiten und dicken Holz die Halterungen für das Innenwerk zu; 2 Bretter die ein "T" ergeben und 3 Bretter die als umgekehrtes "U" eingesetzt werden.
  • In das T werden 3 Löcher gebohrt im waagerechten Brett eins für die 2.Welle und eins für den Schlauch; im senkrechten Brett wieder eins für den Schlauch, damit später eine gute Führung garantiert ist.
  • In das umgekehrte U wird in der mit ein Loch für die 3.Welle gebohrt.
  • Für das T und das U werden im Kasten Löcher gebohrt, mit dübeln im Boden festgemacht und zusätzlich mit winkeln be­festigt.
  • Des weiteren schneidet man die Wellen in gewünschte Länge und hämmert vorsichtig und mit einer Prise Gewalt die Kegelräder und Kugellager drauf.
  • Nun werden die 3 Seiten des Automaten gedübelt, geleimt und verschraubt; ebenso das T und das U.
  • Wenn alles fest sitz wird der Schlauch auf entsprechende Länge ab­geschnitten, durch die zwei Löcher gezogen und in Position gerückt.
  • Welle 1 und 2 werden in ihre vorgesehen Löcher gesteckt.
  • In das große Hauptzahnrad bohrt man ein Loch für die Welle und seitlich 1-2 Löcher etwas größer als ein Kaugummi.
  • Für die spätere Kaugummibeförderung braucht man noch zwei dünne Sperrholzplatten die quadratisch ausgeschnitten werden.
  • In beide Platten kommt ein kaugummigroßes Loch.
  • Die Platten werden dann mit Gewinde­schrauben arretiert, wobei sich das Zahnrad dazwi­schen befindet und die Löcher entgegengesetzt liegen.
  • Nun wird die 3.Welle und damit die eben gebastelte Kaugummibeförderung festgemacht.
  • Die letzte Wand des Automaten wird jetzt be­festigt.
  • Der Deckel wird wie der Boden zugeschnitten und ein Loch mit dem Radius 10cm hinein gesägt, auf dem dann die Glaskugel sitzt.
  • Damit der Deckel sitzt, wird im Kasten an allen vier Wänden ein Vierkantholz angeschraubt.
  • Zu guter letzt werden Leisten zur Verschönerung an den Seiten und am oberen Rand angeleimt und mit Holznägelchen gesichert.
  • Der Kasten wird nun auf Stelzen gestellt; der selbstgemachte Griff be­festigt.
  • Als letzter Arbeits­schritt wird der Kasten, da er aus unbehandeltem Holz hergestellt ist, mit einer Holzglasur angemalt; nach 12 Stunden bei Zimmertemperatur ist er trocken.
  • Und voilà - nach ca.150 Arbeits­stunden ist der Kaugummiautomat fertig!

Eine Arbeit von Melanie Mundle 13/1
K
KA
KAU
KAUG
KAUGU
KAUGUM
KAUGUMM
KAUGUMMI
KAUGUMMIA
KAUGUMMIAU
KAUGUMMIAUT
KAUGUMMIAUTO
KAUGUMMIAUTOM
KAUGUMMIAUTOMA
KAUGUMMIAUTOMAT

Kurbeltrieb für eine Dampf­maschine von Daniel Rufle, Peter Fritz und Thuan Do

Kurbeltrieb für eine Dampf­maschine von Daniel Rufle, Peter Fritz und Thuan Do

Mechanische Briefwaage

Mechanische Briefwaage

Der Name des Urhebers und die Beschreibung wurden auf Wunsch des Schülers gelöscht.

Plattenkoffer von Franz V. Kury

Plattenkoffer von Franz V. Kury

Regal von Katrin Rühl

Regal von Katrin Rühl

Stirling­motor von Thorsten Schützek, Alexander Drechsle und Ramona Speranza

Stirling­motor von Thorsten Schützek, Alexander Drechsle und Ramona Speranza

Schaschlikgrill von Heinrich Jauk

Schaschlikgrill von Heinrich Jauk

Schraubstock von Katerina Michutta

Schraubstock von Katerina Michutta

Jahresarbeiten 2000/2001

Hantelbank von Denis Gawrilow

Vorwort

Hantelbank von Denis Gawrilow

Die technische Übungsarbeit ist ein Projekt, bei dem die Schüler ohne fremden Hilfe einen Lösungs­vorschlag für ein gestelltes Problem ausarbeiten. Dieses Projekt umfasst einen theoretischen als auch einen prak­tischen Teil, wobei im prak­tischen Teil das erlangte Wissen aus den Unterrichtsstunden effektiv umgesetzt werden soll.Die Jahresarbeit regt das selbstständige Denken an. Die Schüler müssen lernen kreativ zu sein. Sie lernen etwas, was sie im späteren Berufsleben gebrauchen können.

Idee und Planung

Hantelbank

Schon seit drei Jahren trainiere ich im Fitnessstudio und es war immer ein Wunsch von mir ein eigenes Trainingsgerät zu haben. Am meisten macht es mir Spaß meine Brustmuskulatur zu trainieren und als ich ein Thema für die Jahresarbeit wählen sollte, wusste ich sofort­: Ich werde eine Hantelbank bauen. Deshalb entschied ich mich auch, meine Technische Übungsarbeit in der Fachrichtung Maschinenbau anzufertigen.

Im folgenden war ich damit beschäftigt, die Arbeit auf Papier zu bringen. Ein Freund von mir besitzt bereits eine Hantelbank, von der ich die ungefähren Massen genommen habe. Hier habe ich eine mögliche Abbildung dieses Gerätes aus dem Internet runtergeladen.

Als nächsten Schritt überlegte ich mir, welche Funk­tionen die Hantelbank besitzen soll.

Fazit

Was ich diese Zeit gelernt habe, die Zeit richtig einzuteilen und selbstständig zu arbeiten, wird mir sicher meinem ganzen leben weiter dienen. Trotz des großen Zeitaufwandes hat mir das Arbeiten sowohl in der Werkstatt als auch zu Hause großen Spaß gemacht. Auch das Ergebnis meiner Arbeit ist für mich der Beweis, dass sich das Ganze gelohnt hat. Ich bin der Meinung man müsste dem Schüler mehr Zeit geben, da die 30 Stunden, die wir in der Werkstatt zu Verfügung hatten, haben mir nicht gereicht und so musste ich viel zu Hause machen. Aber die Idee eine Übungsarbeit machen zu müssen würde ich weiter empfehlen.

Hifi-Regal von Sascha Vogtsberger

Hifi-Regal von Sascha Vogtsberger

Nussknacker von Florian Palatini

Grundüberlegungen

Nussknacker von Florian Palatini

Für das Schuljahr 13 gab es im Fach Technik die Voraussetzung eine Jahresarbeit anzufertigen. Diese sollte in Eigenregie von den Schülern im Bezug auf Idee, Planung, Fertigung und die schriftliche Ausarbeitung hergestellt werden. Mit diesen Vorgaben saß ich ungefähr vor einem Jahr zuhause und zerbrach mir meinen Kopf was ich nun machen sollte.

Eigentlich hatten ich viele Ideen die ich allerdings wieder und wieder verwarf, denn im Grunde genommen waren diese nur abgeänderte Kopien früherer Arbeiten. Ich wollte eine Arbeit anfertigen, von der ich im nachhinein sagen konnte, dass die Idee hierzu vollkommen von mir stammt. Und so kam ich auf die Idee einen Nussknacker zu bauen.

Die Grundvoraussetzung eines Nussknackers sollte sein, dass man mit Hilfe einer Vorrichtung, ohne größere Kraftanstrengung, die Schale einer Nuss öffnen kann. Dies wird hier durch einen Keil, der über einen Exzenter nach unten ausgelenkt wird, verwirklicht. Hierbei wird die Schale der Nuss, die in einer Halterung liegt geknackt. Dies geschieht durch einen Hebelarm an der Exzenterrolle so dass die Nuss genießbar ist und nicht zu Öl "püriert" wird.

Vorarbeiten

Zu einer gründlichen prak­tischen Durchführung ist es nötig, dass man sich Gedanken macht wie man seine Ideen umsetzen kann. Hierzu begann ich meinen Nussknacker durch zuplanen, ich erstellte Skizzen und erste Pläne, die ich meinem Werkstattlehrer Herrn Gädtke vorlegte ( siehe Anhang ). Dieser gab mir hier und da noch einige Anregungen und Verbesserungstipps, die ich daraufhin in meine Pläne einarbeitete.

Fazit

Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Arbeit zufrieden. Ich bin schlussendlich froh, dass alles funktioniert und dass ich meine Arbeit termingerecht abliefern kann. Besonders stolz bin ich, dass ich die prak­tische Ausarbeitung in den vorgegebenen 40 Stunden vollkommen bewältigen konnte.

Außerdem sehe ich am kompletten Ergebnis, dass sich das ganze gelohnt hat, auch wenn es manch­mal stressig war. - An dieser Stelle möchte ich Herrn Gädtke meinen Dank aussprechen, denn ohne seine Hilfe und Tipps hätte ich vieles nicht bewältigen können.

Seifenkiste von Christian Strobl und Lukas Sulzberger

Der Weg zur Seifenkiste

Der Weg zu unserer Seifenkiste war lang und staubig. Angefangen hat alles an einem schönen Morgen in der 11. Klasse. Wir sollten langsam anfangen, uns Gedanken um unsere Abschlussarbeit zu machen. Wie uns von allen Seiten geraten wurde, was es von enormer Wichtigkeit, schon so früh mit der Planung und der Ideensammlung zu machen. Also machte sich jeder so Gedanken wie etwa: "Ist doch noch lange hin!" oder "Mir wird schon noch rechtzeitig was geniales einfallen." So auch ich mit den gleichen verrückten Ideen, die wohl jeder erst mal hat. Dann kam Chris zu mir, mit einer ebenso verrückten Idee. Er wollte ein Modell einer B-17 Flying Fort­ress aus Metall bauen. Und da ich mich auch dafür interessierte und es üblich ist, dass immer zwei Mann zusammenarbeiten, sagte ich zu. Doch bald war uns klar, dass das Modell ein zu arbeitsaufwendiges Projekt war. Also war es wieder an der Zeit wieder die Gedanken­maschine anzuwerfen und sich was weniger Komplexes zu überlegen. So kamen wir auf die Idee, ein Staustrahltriebwerk zu fertigen, ähnlich dem, das die V1 auf dem Rücken hatte, wenn auch etwas kleiner. So ein Aggregat bestand hauptsächlich aus einem Rohr, einer Klappe und einer Einspritzdüse. Also nichts, was nicht zu schaffen gewesen währe. Hier kamen wir sogar weit über das Gedankenstadium hinaus. Wir fertigten Skizzen an, sammelten Material und Bilder und fügten alles in einer Mappe zusammen. Alles sah gut aus, bis unser lieber Techniklehrer Herr Rapp in einer Orginalskizze der V1 den 680 Liter Treibstofftank gesehen hatte. Er sah mich an, dann noch mal die Skizze und meinte nur: "Der und 680 Liter Sprit? Niemals!!!" Damit war dieses Projekt auch gestorben und unsere Laune, etwas Tolles zu bauen auch. Also kamen wir irgendwie auf eine Seifenkiste. Einfach und ungefährlich und das Projekt wird garantiert von jedem Lehrer unterstützt.

Planung

Also gingen wir zur Planung über (Wir hatten uns diesmal schon vorher das OK des Lehrers geholt). Wir schrieben eine kurze Beschreibung unseres Vorhabens und schmierten ein paar Skizzen auf das Papier, wie unser Gefährt am Ende aussehen sollte. Später konnten wir dann mit den Plänen beginnen. Chris fertigte die Pläne für das Chassis und ich für die Karosserie an. Er benutzte dazu die althergebrachten Methoden aus dem Unterricht mittels Lineal und Bleistift die Pläne auf das Papier zu bringen. Ich hingegen dachte, dass ich es ganz schlau mache und mir mit einem Programm für Technische Zeichnungen arbeite. Da gab es diverse Hürden. Wie etwa das Programm selber, dass zu Beginn jede Zusammenarbeit verweigerte. Später, als der menschliche Intellekt die Maschine besiegt hatte (trotz Windows!!!), hatte ich ein paar einfache Pläne für die Karosserie. Sie waren schön, sauber und mit allem, was eine Technische Zeichnung so braucht. Nichts desto trotz waren Chris Pläne wesentlich brauchbarer.

Wir entschieden uns beim Chassis für ein Stahlrohrramen, der für die nötige Festig­keit, Gewicht und auch die nötige Sicherheit sorgen sollte. Auch würde ein solcher Rahmen aus den vorhandenen Lagerbeständen der Schule gefertigt werden können. Auch sind, so dachten wir, die Rohre nach dem zusägen leicht durch schweißen zusammenzusetzen. Die Karosserie sollte aus Sperrholzplatten zusammengeleimt oder -getackert werden und an­schließend einfach über das Chassis gestülpt werden. Anschließend sollte die Karosserie einfach lackiert werden.

Be­rech­nungen mussten wir keine anstellen, da die verwendeten Stahlrohre alleine und mit Verstrebungen erst recht den auftretenden Belastungen standhalten würden. Also verzichteten wir drauf und verließen uns auf unser Augenmaß.

Damit war die Planungsphase auch schon vorbei, da wir so ziemlich alles in alter Schülertradition vor uns hergeschoben haben. Doch die Zeit der Planung war recht schnell vorüber und wir durften, oder mussten, uns endlich die Finger schmutzig zu machen.

Bau

Der Enthusiasmus aus der Planungsphase verflog schnell, als wir alle Rohre von Hand markieren und zurechtsägen sollten. Einen richtiger 45° Winkel von Hand auf einem runden Rohr zu markieren ist schon schwer genug, aber dann auch noch exakt von Hand zu sägen, ohne schräg zu kommen, ist ein Kunststück. Zum Glück schafften wir es, die Gährungssäge wieder in betrieb zu setzen. Nach dem zusägen kam nun das erste Schweißen dran. Unsere ersten Nähte sahen nicht ganz so aus, wie wir es uns gewünscht hätten. Da half uns die Flex, um diese Stellen zu kaschieren. Wir begannen mit dem hinteren Rahmen als Basis, auf den wir aufbauen wollten. Dies schafften wir dann auch ohne größere Probleme, wenn man mal von ein paar mißglückten Zusäge­versuche absah. Wir hatten jetzt also etwas, das wir als Grundstock für den weiteren Bau nehmen konnten.

Als nächstes montierten wir die sich verjüngende Nase, welche aus etwas dünnerem Rohr besteht. Trotz des Winkels schafften wir es, die Stangen auf nur wenige Millimeter genau zu schweißen. Jetzt jedoch erkannten wir, dass das Chassis, dessen Grundfläche ja jetzt komplett fertig war, ganze 30 Zentimeter zu lang war. Woher kamen sie? Hatten wir es hier mit einem unbekannten physikalischen Phänomen in der Werkstadt zu tun, einer von Einstein beschriebenen Krümmung der Raumzeit? Oder ist der doch wesentlich unwahr­schein­lichere Fall eingetreten, dass wir irgendwo einen Fehler eingebaut haben. Da wir nicht das ganze nicht wieder auseinandernehmen konnten, über­nahmen wir diese Verlängerung als gottgegeben hin und arbeiteten einfach weiter. Jetzt war die Seifenkiste halt anstatt zweieinhalb Meter ganze zwei Meter und siebzig lang. Damit konnten wir leben. Noch paßte die Seifenkiste in hochkannt in die Werkstatt. Auch konnte unser Fahrzeug ja jetzt nicht mehr länger werden. Nur höher. Jetzt kam die verflixte dritte Dimension hinzu. Hier wichen wir von unseren ursprünglichen Plänen ein wenig ab, da uns inzwi­schen die Rohre ausgingen, da die Verstrebungen des Rahmens doch recht Materialintensiev war.

Das größte Problem jedoch war die Lenkung, bei der wir auf einige Hindernisse stießen, die nur durch pure aber präzise Gewalt zu lösen waren. So etwa die als Radaufhängung verwendeten U-Stähle. Diese mussten von Hand gebogen werden, was zwar durch erhitzen etwas erleichtert wurde, jedoch nicht ganz so exakt wurden, wie sie sollten. Also ließ Chris sich wieder etwas einfallen und setzte die Bohrungen so, dass sie die "Unregelmäßigkeiten" ausglichen. Damit war auch dieses Problem nicht geraden elegant, jedoch wirkungsvoll aus der Welt geschafft.

Bald war dann auch schon die Zeit in der Werkstatt vorbei, und wir hatten den Rahmen so gut wie fertig. Wir verluden das Gestell und brachten es in die Garage der Strobls. Dort sollte es erst mal bleiben.

Zum Schutz vor Rost strichen wir den Rahmen noch an und überließen ihn erst mal der Zeit.

Als wir mit der Karosserie anfingen bestand erst einmal die Frage, was für ein Material wir verwenden sollten. Sperrholzplatten stellten sich als zu teuer heraus und wir wichen auf Hartfaserplatten aus. Recht spontan entschieden wir uns zu diesem Zeitpunkt auch für die Farbe Lila. Später kauften wir noch zwecks verbesserter Roll­eigen­schaften noch vier Schubkarrenräder in passender Größe. Wieder in der Zentrale angekommen stellte sich bald heraus, dass unsere Tacker einfach zu schwach waren, um die Platten zu durchdringen. Versuche mit Senkkopf­schrauben erbrachten auch nicht so überwältigende Ergebnisse, da wir sie in dem nur 3,5 Millimeter dicken Material nicht versenken konnten. Also wichen wir auf kleine Nägelchen aus.

Wir stellten die Karosserie eigentlich ziemlich separat zum Chassis her, wir setzten sie erst sehr spät, als der Großteil schon stand, auf die Rohrkonstruktion. Wir verbanden die einzelnen Platten der Hülle über kleine Holzklötzchen, die jedoch recht oft zu unserem Verdruß durch die Nägel gespalten wurden.

Viele Flüche und gequetschte Daumen später hatten wir eine Karosserie die sich sehen lassen konnte und zu unserer unsagbaren Freude passte sie auch noch wie angegossen auf den Rest der Seifenkiste. Außer uns vor Freude verschoben wir die Bremse und die restliche Lenkung auf den nächsten Tag.

An diesem nicht ganz so schönen Tag sollten uns die letzten Probleme zu schaffen machen. Nicht dass uns die Lenkung Probleme bereitet hatte, am morgen schon hatte ich mich in der Werkstatt eingefunden, um das Lenkrad mit einem Gewinde zu versehen und Hülsen für die Räder anzufertigen, doch sowohl das Materiallager als auch die Drehbank verweigerten ihre Mitarbeit. So musste ich unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Die Bremsanlage, die wir bis jetzt gekonnt verdrängt hatten, war eher spontan entstanden. Wie wir erfahren hatten, bestand bei der weltbekannten Standardseifenkiste die Bremse einfach aus einem Paar Holzklötze bestehen, die auf den Boden gedrückt werden. Wir schlossen uns dieser Tradition an und bauten eine ebenso einfache wie auch geniale Bremsanlage ein.

Heute stand auch der Innenausbau auf dem nichtvorhandenen Plan. Dieser wurde einfach in die Verstrebung geklemmt. Als Abschluß kam die Farbgebung dran. Da vorausgegangene Tests eine nicht ganz so tollen Effekt der lila Sprühfarbe ergeben hatte, das Holz hatte einfach die ganze Farbe aufgesaugt, haben wir uns mit Tapetenfarbe und Abdeckfarbe zum mischen sowie einem Farbroller versorgt. Das Ergebnis war mehr als erfreulich, da zum einem die Farbe genau unseren Vorstellungen entsprach und zum anderen weil die Farbe schnell trocknete und auch sofort deckend war.

Und jetzt wartet unser Projekt, das uns einige Mühe und viel Zeit, aber auch eine Menge Spaß gemacht hat, auf seine Präsentation.

Abschließend kann man sagen, dass ich wohl nie wieder eine Seifenkiste bauen werde, sollen irgendwann meine Kinder selber verzweifeln!

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