Symbol des Arbeitsbereiches PartDesign
Symbol des
Arbeitsbereiches
PartDesign

Diese Seite basiert auf dem offiziellen FreeCAD-Wiki Arbeitsbereich PartDesign und hat das Ziel, verständlicher zu sein. Stand: Vorabversion von FreeCAD 0.20.

Hier ist kaum die Baustelle eröffnet, geschweige denn, etwas fertig.

Einleitung

Im Workbench PartDesign.svg Arbeitsbereich PartDesign erstellt man Bauteile (3D-Modelle) im Wesentlichen dadurch, dass man 2D-Skizzen durch Extrusion, Rotation o.ä. in 3D-Volumenkörper umwandelt. Durch schrittweises Hinzufügen und Entfernen von Volumenelementen entsteht allmählich das fertige 3D-Modell ähnlich wie in einer realen Fertigung. Die erzeugten Modelle können verwendet werden für mechanische Teile, Architekturdesign, Finite-Elemente-Analyse, CNC-Bearbeitung, 3D-Druck usw.

Zum Erstellen der Skizzen ist der Arbeitsbereich PartDesign eng mit dem Arbeitsbereich Sketcher verbunden. Eine Alternative zu PartDesign ist der Arbeitsbereich Part, der hier aber nicht behandelt wird.

Einige bequeme Methoden in PartDesign unterliegen dem topologischen Benennungsproblem und sollten deshalb unbedingt vermieden, bis es behoben ist. Auf diesen Seite werden Sie immer deutlich auf diese Gefahr und auf alternative Methoden hingewiesen.

Tipps

Wer nicht gerne am Bildschirm liest, sollte es mit dem Smartphone versuchen.

Grundsätzliche Vorgehensweise in PartDesign

In PartDesign sind Skizzen Grundlage für alle komplexen 3D-Volumenelemente. Im Zusammenspiel mit dem Arbeitsbereiche Sketcher entsteht ein 3D-Volumenelement in 2 Schritten, dazu kommen Vorbereitung und Nachbereitung für jeden Körper [Bauteil, Body]:

Vorbereitung

0. Dokument und Körper öffnen
  • IconArbeitsbereich PartDesign
  • IconNeue Datei [Neues Dokument, Std New]
  • Icon BodyDatei speichern [Aktives Dokument speichern, Std Save]
    → Dateiname vergeben
  • Icon PartDesign_Body Körper erstellen [Body]
    → In der Bauman erscheint das Objekt Body (→ Abb...)

Das erste Volumenelement

Screenshot bemaßte Skizze
Abb.02a Skizze eines Hammerkopfes
1. Skizzieren: 2D-Kontur skizzieren
  • IconArbeitsbereich PartDesign
  • Sketcher NewSketch  Neues Skizzenblatt anlegen [Skizze, New Sketch]
    • Skizzenebene wählen, z.B. die xy-Ebene des Koordinatensystems.
  • IconArbeitsbereich Sketcher (wechselt automatisch)
    • Skizze grob skizzieren
    • Skizze einschränken (→ Abb.02a, Arbeitsbereich Sketcher
  • Icon Sketcher - LeaveSketch Skizze verlassen [Bearbeitung der aktiven Skizze beenden, Leave Sketch]
2. Modellieren: 2D-Kontur in 3D-Modell umwandeln
Screenshot Grundkörper
Abb.02d Skizze zu
3D-Volumen extrudiert
  • Nach Verlassen des Skizzenblattes kann man die Skizze im Arbeitsbereich PartDesign in ein 3D-Volumen umwandeln. Im einfachsten Fall lässt man die Skizze senkrecht wachsen [Extrusion, Aufpolstern, Pad] (→ Abb.02d).

Das nächste Element

Die beiden Schritte 1. Skizzieren - 2. Modellieren werden so oft wiederholt wie es nötig ist.

Screenshot Skizze im Hammerkopf
Abb.02e Skizze im Hammerkopf
(xz-Ebene)
  1. Skizzieren
    Querschnitt für das Stielloch im Hammerkopf
  2. Modellieren
    Screenshot Hammerkopf
    Abb.02f einfacher Hammerkopf

    Skizzen können im Arbeitsbereich PartDesign nicht nur 3D-Volumen erschaffen (=additiv), sondern auch entfernen (=subtraktiv). Hier genügt senkrechtes Vertiefen [Extrusion (subtraktiv), Tasche, Pocket] (→ Abb.02f).

Nacharbeiten

Nach dem Modellieren kann man Fasen und Rundungen anbringen und einige andere Werkzeuge nutzen.

Oberfläche von PartDesign

Geplant:

Einstellungen zum PartDesign

Farben der Bildschirmdarstellung usw. ändert man in:
Std DlgParameter  Menüleiste - Bearbeiten - Einstellungen - PartDesign

Werkzeuge von PartDesign

Allgemein

Icon PartDesign Body  Neuen Körper erstellen [Einzelteil, Body]

  • Erstellt einen neuen Körper und aktiviert ihn.

Sketcher NewSketch  Neues Skizzenblatt anlegen [Skizze, New Sketch]

  • Erstellt eine neues Skizzenblatt auf einer vorher ausgewählten Stützebene [Support] und wechselt in den Arbeitsbereich Sketcher, sodass die Skizze sofort bearbeitet werden kann.
  • Stützebenen können sein:
  • Wenn keine Stützebene vorgewählt wurde, erscheint ein Dialogfenster, in dem man eine Ebene (keine Fläche) auswählen kann.
  • In den Eigenschaften des Skizzenblattes [Sketch Property] kann man die Skizzenebene ggü. der Stützebene beliebig drehen und versetzen.

Sketcher EditSketch  Skizzenblatt öffnen [bearbeiten, Edit Sketch]

  • Öffnet eine vorhandene Skizze, die vorher in der Baumansicht ausgewählt wurde.
  • Man kann das Skizzenblatt auch mit Doppelklick in der Baumansicht öffnen.
  • Mit dem Öffnen einer Skizze wechselt der Arbeitsbereich von PartDesign zu Sketcher.

Sketcher   Skizzenebene neu zuordnen [Skizze einer Fläche zuordnen, Map Sketch]

  • Löst ein Skizzenblatt von seiner bisherigen Stützebene und bindet es an eine neue Stützebene. Vorher muss man die Skizze verlassen.
  • Die Eigenschaften des Skizzenblattes [Sketch Property] bleiben erhalten, z.B. Versatz ggü. der Stützebene.
  • siehe auch: →Neues Skizzenblatt anlegen

Werkzeuge von PartDesign

Bezugswerkzeuge

Icon PartDesign_Point  Icon PartDesign_Line  Icon PartDesign_Plane  Icon PartDesign_CoordinateSystem 

  • Bezugspunkt, Bezugsgerade und Bezugsebene erstellen die entsprechenden Elemente, die der Orientierung im Raum dienen.
  • Lokales Koordinatensystem: Die Einstellungen für die Bezugswerkzeuge erfolgen in local coordinates. Bisher hat es mir genügt, die richtigen Einstellungen per Versuch und Irrtum zu ermitteln, ohne das lokale Koordinatensystem zu verstehen.
  • Beispiele:

PartDesign Point  Bezugspunkt erstellen [Datum Point]

  • Erstellt einen Bezugspunkt, zB. auf dem Massenmittelpunkt eines Körpers.
  • Englisch heißt die Funktion PartDesign_Point, in der Baumansicht DatumPoint.

PartDesign DatumLine  Bezugsgerade erstellen, [Bezugsgerade, Datum Line]

  • Erstellt eine Bezugsgerade.
  • Englisch heißt die Funktion PartDesign_Line, in der Baumansicht DatumLine.
  • Anwendungsbeispiele
    • Fliegenklatsche - Richtungsweiser für das Rabenmuster erstellen und anwenden
    • Spitzer - Mittelachse für polare Anordnung (Riffelung der Griffmulde, geplant)

PartDesign DatumPlane  Bezugsebene erstellen, [Datum Plane]

Screenshot Bezugsebene
Abb.06a Bezugsebene (Rechteck)
stützt Skizze ab (Kreis)
  • Erstellt eine Bezugsebene.
  • Anwendungsbeispiele:
  • Englisch heißt die Funktion PartDesign_Plane, in der Baumansicht DatumPlane.

PartDesign CoordinateSystem  Lokales Koordinatensystem erzeugen [Local_CS, Coordinate System]

  • Erzeugt ein lokales Koordinatensystem, das an der Bezugsgeometrie im aktiven Körper angelegt ist.
  • Englisch heißt die Funktion PartDesign_CoordinateSystem, in der Baumansicht Local_CS.
  • Noch nicht ausprobiert

PartDesign ShapeBinder  Formbinder erstellen [Shape Binder]

  • Erzeugt einen Formbinder im aktiven Körper.
  • Noch nicht ausprobiert

PartDesign SubShapeBinder  Formbinder für Unterelemente von Objekten erstellen [SubShapeBinder]

  • Erzeugt einen FormBinder zu einem Unterelement, wie eine Kante oder Fläche eines anderen Körpers, wobei die relative Position des Elements beibehalten wird.
  • Scheint sich zu Formbinder zu verhalten wie LinkMakeRelative zu LinkMake
  • Noch nicht ausprobiert

PartDesign Clone  Klon eines Körpers erstellen [Clone]

  • Erstellt einen Klon eines Körpers.
  • Klone sind abhängig vom Original.
  • Noch nicht ausprobiert

Modellierungswerkzeuge

Die klassischen Modellierungswerkzeuge von PartDesign basieren auf einer 2D-Skizze mit dem Querschnitt (Profil) des 3D-Modells, das entlang eines Pfades bewegt wird. Das Volumen, das von der Skizze überstrichen wird, wird zum 3D-Modell

Unterscheidung zwischen additive und subtraktive Werkzeugen

Icon PartDesign_Pad  Icon PartDesign_AdditivePipe  Icon PartDesign_Revolution  Icon   Icon  

  • Additive Werkzeuge erzeugen oder erweitern einen Volumenköper, z.B. Extrusion [Aufpolstern, Pad].
  • Einschränkungen: In einem Körper [Body] darf nur ein zusammenhängendes Volumenelement vorhanden sein! Mehrere getrennte Volumenelemente sind grundsätzlich nicht möglich, auch nicht als Zwischenschritt.
    Ich hatte auch schon Probleme mit zwei Volumenelementen, die sich "nur" berührten. (Pool Rack, nochmals prüfen !).

Icon PartDesign_Pocket  Icon PartDesign_Hole  Icon PartDesign_Groove  Icon PartDesign_SubtractivePipe  Icon   Icon

  • Subtraktive Werkzeuge nehmen Teile von vorhandenem Volumen weg, zB. eine Tasche, Bohrung, Nut usw.
  • Einschränkungen: Man darf kein Volumen aus dem Nichts wegnehmen.
    Das mag exotisch klingen, hat mich aber schon zu Umwegen gezwungen → Fliegenklatsche - Erster Durchbruch).
skizzenbasierte Modellierungswerkzeuge

Extrusion, (Gewinde-)Bohrung, Sweeping, Helix und Loft usw. erzeugen bzw. entfernen Volumenelemente.

Icon PartDesign_Pad  Icon PartDesign_Pocket  Extrusion [additiv: Aufpolstern, Polster, Pad], [subtraktiv: Tasche, Pocket]

Screenshot Sweep
Abb.09a Einfacher Hammerkopf mittels
additiver und subtraktiver Extrusion
  • Prinzip: Extrusion lässt eine (Profil-)Skizze in gerader Richtung zu einem Volumen wachsen. Extrusion erzeugt also Prismen beliebiger Grundfläche.
  • Screenshot schiefer Turm
    Abb.09b schiefer Turm
    durch Extrusion mit Richtung
    Richtung [Direction]: Die Extrusion muss nicht senkrecht zur (Profil-)Skizze erfolgen. Statt der Skizzennormalen [Sketch Normal] kann die Extrusion auch einer Kante oder Linie als Referenz [Select Reference] oder einer mit Koordinaten wählbaren Richtung [Custom direction] folgen.
  • Screenshot Kegel
    Abb.09c Kegel
    durch Verjüngung
    Verjüngung [Taper Angle]: Die Extrusion muss nicht mit konstantem Querschnitt erfolgen, der Querschnitt kann sich auch gleichmäßig erweitern (α > 0) oder verjüngen (α < 0).
  • Additive Beispiele: Erhöhung, Zylinder, Prismen, Strangpressen (z.B. Zahnpasta aus der Tube drücken), Kegelstifte, ...
  • Subtraktive Beispiele: Tasche, Passfedernuten in Wellen und Naben, T-Nut, Langloch, Senkung, Durchbruch, Vertiefung, Innensechskant, Innenverzahnung, Tannenbaumprofile für Turbinenschaufeln und andere typische Profile zum Räumen.

Icon PartDesign_Revolution  Icon PartDesign_Groove  Rotation [additiv: Drehen, Revolution], [subtraktiv: Nut, Groove]

Screenshot Kegel
Abb.11a Drehteil
hier aus dem Vierkant "gedrechselt"
  • Prinzip: Drehung erzeugt oder entfernt ein Volumen, indem eine Skizze um eine Achse dreht.
  • Additive Beispiele: Drehteile aller Art, hohle Drehteile (Flasche), runde Segmente (Tortenstück, Lagerschalenhälften).
  • Subtraktive Beispiele: umlaufende Nuten, gedrehte Innenkonturen.

Icon PartDesign_Hole  (Gewinde-)Bohrung [Hole]

Screenshot Schraubverbindung
Abb.12a Zwei Bohrungen
oben: Durchgangsbohrung mit Flachsenkung
unten: Gewindebohrung
Darstellung: nicht normgerecht
  • Prinzip: erzeugt Bohrungen mit und ohne Gewinde mit und ohne Senkungen.
    Die Positionen der Bohrungen werden durch Kreise in einer Skizze markiert, der Durchmesser der Kreise spielt keine Rolle.

Icon Additive Loft  Icon Subtractive Loft Loft, [Ausformung, Loft]

Screenshot Loft
Abb.13a einfache Föndüse
mithilfe Loft
  • Prinzip: Loft benötigt mehrere Skizzen mit Querschnitten und erzeugt die 3D-Geometrie durch allmählichen Übergang von einem Querschnitt zum nächsten. Wenn der Pfad des Lofts nicht gerade sein soll, kann zusätzlich eine Skizze mit einem Pfad vorgegeben werden.
  • Additive Beispiele: Rotoren von Windrädern, Löffel.
  • Subtraktive Beispiele:

Icon PartDesign_AdditivePipe  Icon PartDesign_SubtractivePipe  Sweeping [Rohr, Pipe]

Screenshot Sweep
Abb.14a L-Profil durch Sweeping
(teilweise)
  • Prinzip: Sweeping funktioniert im Prinzip wie Extrusion, ist aber an keinen geraden Pfad gebunden. Damit ist Sweeping eine elegante Funktion, um ein konstantes Profil entlang eines beliebigen Pfades verlaufen zu lassen.
  • Vorgehensweise: Sweeping benötigt zwei Skizzen: Ein Profilquerschnitt (Skizze1) wird entlang eines Pfades (Skizze2) geführt. Beispiel: Das Profil eines Kreisrings entlang eines beliebigen Pfades ergibt ein gebogenes Rohr.
  • Weitere Möglichkeit: Sweeping kann auch mit zwei Profilskizzen umgehen und passt dazwischen den Querschnitt allmählich an. Beispiel: Übergang von einem runden zu einem quadratischen Querschnitt.
  • Einschränkungen: In einem einzelnen Sweep-Vorgang darf sich das entstehende Volumen nicht überschneiden. Das bedeutet:
    • Die Kurvenradien des Pfades müssen größer sein als die kurveninnere Breite des Profils.
    • Wenn eine Überschneidung des Volumens sinnvoll ist, muss man sich etwas einfallen lassen (→ Fliegenklatsche - Griff).
  • Additive Beispiele:
  • Subtraktive Beispiele: Kühlkanäle, Murmelbahnen ... in einem massiven Block.
  • Icon   Icon Spirale [Wendel, Helix]

    Screenshot Spirale
    Abb.15a konische Spirale
    • Prinzip: Spirale benötigt wir Rotation eine Skizze mit dem Profil und eine Mittelachse. Die Spiralform kann zylindrisch, konisch und flach sein.
    • Einschränkungen: Für Gewinde hat es mit FC 0.19 nicht funktioniert (→ geplant)
    • Additive Beispiele: Spiralfedern.
    • Subtraktive Beispiele:
    • Synomyne: Helix, räumliche Spirale, Sweeping
    Modellierung auf der Basis einfacher Grundkörper

        Aufklappmenü einfache Grundkörper

    Screenshot Passfedernut
    Abb.16a Passfedernut
    •     Quader
    •     Kegel
    •     Zylinder
    •     Ellipsoid
    •     Prisma
    •   Kugel
    •     Torus
    •     Keil

    Die einfachen Grundkörper werden in Größe, Position und Ausrichtung vollständig mittels ihrer Maske gesteuert.

    Beispiel → Abb.16a:
    Die Welle wurde mit einem Zylinder modelliert, die Passfedernut mit einem Quader und zwei Zylindern entfernt.

    Meine Welt ist diese Vorgehensweise nicht, deshalb werde ich weiter nicht darauf eingehen.

    Ab hier ist Baustelle

    Anordnung in Mustern

    Mit den folgenden Werkzeugen kann man Formelemente (=3D-Modell oder Teile davon) kopieren und in Mustern anordnen.
    Denken Sie daran, dass PartDesign nur ein zusammenhängendes Volumenelement bearbeiten kann. Beispiel: Wenn man ein Gleis modellieren möchte, kann man weder mit zwei getrennten Schienen noch mit zehn getrennten Schwellen beginnen ...

    PartDesign Mirrored  Gespiegelte Anordnung [Mirrored]

    • Kopiert Formelemente und spiegelt sie an einer beliebigen Ebene.

    PartDesign LinearPattern  Lineare Anordnung [Lineares Muster, LinearPattern]

    • Kopiert Formelemente und richtet sie wie an einer Perlenschnur aus.

    PartDesign PolarPattern  Runde Anordnung [Polares Muster, Polar Pattern]

    • Kopiert Formelemente und ordnet sie kreisförmig an.

    PartDesign MultiTransform  Mehrfachanordnung [Mehrfachtransformation, Multi Transform]

    • Erzeugt ein Muster mit einer beliebigen Kombination der anderen Anordnung.

    Transformationswerkzeuge

    • Icon PartDesign_Mirrored  Spiegeln [Mirrored]
      Icon PartDesign_LinearPattern  lineares Muster [Linear Pattern, gerades Muster]
      Icon PartDesign_PolarPattern  polares Muster [Polar Pattern, kreisförmiges Muster]
      • Prinzip: Musterwerkzeuge vervielfachen Volumenelemente und ordnen sie in geraden oder runden Reihen.
      • Zwei lineare Muster
        Abb.10a Zwei lineare Muster
        einer Bohrung
        Beispiel in Abb.10a: Die Bohrung links unten wurde mit zwei linearen Mustern waagerecht und senkrecht angeordnet. Das Ergebnis ist ein Muster in L-Form.
      • Beispiele: Stufen einer Treppe, Bohrungen auf Teilkreisen, Lochreihen.
    • Icon PartDesign_MultiTransform  Flächiges Muster [Multi-Transformation, MultiTransform]
      • Prinzip: Innerhalb Multi-Transformation werden mehrere Musterwerkzeuge aufgerufen, die aber nicht nur da ursprüngliche Element anordnen, sondern das ganze jeweilige Muster, das bis dahin entstanden ist. Es entstehen also flächige Muster.
      • Zwei lineare Muster in einer Mehrfach-Transformation
        Abb.10b Zwei lineare Muster
        in Mehrfach-Transformation
        Beispiel in Abb.10b: Die Bohrung wurde genauso behandelt wie in Abb.10a, aber diesmal innerhalb von Multi-Transformation. Das Ergebnis ist ein flächiges Lochraster.
      • Beispiele:

    Nachbearbeitungswerkzeuge

    • Icon PartDesign_Fillet  Radius [Kantenabrundungen, Radien, eng.: Fillet]
      Icon PartDesign_Chamfer  Fasen [Kantenabschrägungen, eng.: Chamfer]
      • Prinzip: Radien und Fasen sind typische konstruktive Elemente, um Kanten zu brechen.
      • Einschränkungen: Radien und Fasen, die mit PartDesign erzeugt werden, unterliegen dem topologischen Benennungsproblem, weshalb ich diese Funktion vermeide.
        Weitere Infos und alternative Möglichkeiten siehe Radien und Fasen bei konstruktiven Elementen
      • Hinweise zur Wortwahl: Fachsprachlich heißt es eindeutig Radius und Fase, aber Radius kann auch ein halber Durchmesser sein und Fase kennt nicht jeder. Deshalb verwende ich zusätzlich die selbsterklärenden Begriffe Kantenabrundung und Kantenabschrägung. Abrunden steht auch umgangssprachlich für die letzte Verbesserung und passt zu den Begriffen abschneiden, absägen, abdrehen usw. Dagegen gefällt mir verrunden nicht, weil es an verschneiden, versägen, verdrehen usw. erinnert.
    • Icon   Icon  
      weiß noch nicht ;-)

    Verschönerungswerkzeuge

    Diese Werkzeuge ermöglichen es, Kanten und Flächen nachzubearbeiten.

    • Verrundung: Verrundungen (Rundungen) der Kanten des aktiven Körpers.
    • Fase: fast die Kanten des aktiven Körpers an.
    • Entwurf: wendet einen winkligen Entwurf auf ausgewählte Flächen des aktiven Körpers an.
    • Dicke: erzeugt eine dicke Außenhaut aus dem aktiven Körper und öffnet ausgewählte Fläche(n).

    Boolesche Operationen

    • Boolesche Operation: importiert einen oder mehrere Körper oder PartDesign Klone in den aktiven Körper und führt eine Boolesche Operation aus.

    Extras

    Einige zusätzliche Funktionen befinden sich im Menü Part Design:

    • Migrieren: Migriert Dateien, die mit älteren FreeCAD Versionen erstellt wurden. Wenn die Datei rein PartDesign formelementbasiert ist, sollte die Migration erfolgreich sein. Wenn die Datei gemischte Part/Part Design/Entwurfsobjekte enthält, wird die Konvertierung höchstwahrscheinlich fehlschlagen.
    • Assistent für Kettenraddesign: Erstellt ein Kettenradprofil, das aufgepolstert werden kann.
    • Assistent zur Auslegung von Evolventengetrieben: erzeugt ein Evolventenverzahnungsprofil, das von einem Polster verwendet werden kann.
    • Wellenauslegungsassistent: Erzeugt eine Welle aus einer Wertetabelle und ermöglicht die Analyse von Kräften und Momenten. Die Welle wird mit einer umlaufenden Skizze erstellt, die bearbeitet werden kann.

    Kontextmenü Elemente

    • Spitze setzen: definiert die Spitze neu, das ist das Merkmal, das außerhalb des Körpers erscheint.
    • Objekt in anderen Körper verschieben: verschiebt die ausgewählte Skizze, Bezugsgeometrie oder das Formelement in einen anderen Körper.
    • Objekt nach anderem Objekt verschieben: ermöglicht eine Neuordnung des Körperbaums, indem die ausgewählte Skizze, Bezugsgeometrie oder das Formelement an eine andere Position in der Formelementliste verschoben wird.

    Mit dem Part Arbeitsbereich gemeinsam genutzte Elemente

    • Aussehen: bestimmt das Aussehen des gesamten Teils (Farbtransparenz usw.).
    • Farben festlegen: Weist den Teilflächen Farben zu.

    PartDesign   []

    Standardwerkzeuge

    Standardwerkzeuge [Std Base] stehen für mehrere Arbeitsbereiche bereit:

    Icon Std_new  Neue Datei erstellen [Std_New]

    Icon Std_Open  Datei öffnen [Std_Open]

    Icon Std_Save  Datei speichern [Std_Save]

    Icon Std_Print  Datei drucken [Std_Print]

    Icon Std_Cut  Ausschneiden [Std_Cut]

    Icon Std_Copy  Kopieren [Std_Copy]

    Icon Std_Paste  Einfügen [Std_Paste]

    Icon Std_Print  Rückgängig [Std_Undo]

    Icon Std_Redo  Wiederholen [Std_Redo]

    Icon Std_UserEditMode  Doppelklickverhalten [Std_UserEditMode]

    • Legt fest, welches Werkzeug aufgerufen wird, wenn man einen Doppelklick auf ein Element in der Baumansicht setzt.
    • Verfügbar, aber nicht für jedes Element anwendbar sind:
    • Icon Std_UserEditModeDefault  Automatik [Vorgabe, User Edit Mode Default]
    • Icon Std_UserEditModeTransform  Verschieben [User Edit Mode Transform]
    • Icon Std_UserEditModeCutting  Abtrennen (???) [User Edit Mode Cutting]
    • Icon Std_UserEditModeColor  Farbe [User Edit Mode Color]
      → kann für jede Oberfläche einzeln gewählt werden

    Icon Std_Refresh  Aktualisieren [Std_Refresh]

    Icon Std_WhatsThis  Direkthilfe [Std_WhatsThis]

    Strukturwerkzeuge

    Diese Werkzeuge gehören formal nicht zum Arbeitsbereich PartDesign, sondern zum System Std Base. Sie sollen nützlich sein, um ein Modell zu strukturieren und Baugruppen zu erstellen. --- testen ----

    Std_Part  Neuen Teilecontainer erstellen [Part]

    • Fügt einen neuen Teilecontainer in das aktive Dokument ein und aktiviert ihn.

    Std_Group  Neuen Gruppencontainer [erstellen]

    • Fügt einen Gruppencontainer in das aktive Dokument ein, der es erlaubt, die Objekte in der Baumansicht zu ordnen.

    Std_LinkMake  Verknüpfung erstellen [Link Make]

    • Erstellt eine Verknüpfung [Link] zu einem anderen Objekt, in PartDesign wohl in der Regel ein Körper.
    • Scheint geeignet zu sein, ein Bauteil mehrfach einzufügen, um Baugruppen zu erstellen.
    • FreeCAD-Wiki: → Std VerknüpfungErstellen

    Std_LinkMakeRelative  ---???--- erstellen [relativen Verweis herstellen, Link Make]

    • Erstellt eine Verknüpfung [Link] zu einem Unterlement eines anderen Objekts.
    • Das Element muss in der Grafikansicht [3D View] markiert sein, Baumansicht [Tree View] genügt nicht.
    • Sinn?
    • FreeCAD-Wiki: → Std VerknüpfungErstellen
    Links

    Tutorien