[7130] Projekt anlegen

Zweck

Autodesk Inventor verwaltet Zeichnungen in Pro­jekten. Man muss also einmalig das Projekt Locher einrichten und zu Beginn jeder Sitzung darauf achten, dass man sich im richtigen Projekt befindet, dann muss man sich nicht mehr um die Speicherorte kümmern.
Eine Ausnahme sind Normteile (Link: .....)

Arbeitsschritte

Starten Sie den Inventor.

Legen Sie Ihr Projekt an:

  • Erste Schritte - Projekte - Neu (Im Fenster Projekte, siehe Bild) - Neues Einzelbenutzerprojekt - Weiter
  • Name: z.B. Locher
  • Projektordner: z.B. H:\Dokumente\Inventor\Locher
  • Fertig stellen

Aktivieren Sie das Projekt Locher

  • Locher anklicken - Anwenden
    Das Projekt muss mit einem Häkchen markiert sein.
Fenster Projekte im Inventor 2015
Abb. 01: Fenster Projekte

Hinweise zur GWS Lörrach

Verzeichnis­struktur

H:\ ist an der GWS Lörrach das persön­liche Verzeichnis eines Schülers und ist von allen Rechnern aus erreichbar.
Zur Zeit (2017) ist Inventor so voreingestellt, dass die Projekte auf H:\Dokumente\Inventor\Projektname gelegt werden.

Hinweise zum Inventor

Zu Beginn des Unterrichtes CAD

Achten Sie jedem Arbeitsbeginn darauf, dass Sie Ihr Projekt mit einem Häkchen markiert ist, dann müssen Sie sich nicht mehr um die Speicherorte kümmern.

Gelegentliche Fehlermeldung:

Wenn Sie ein Projekt für bereits vorhandene Daten er­stellen wollen, zB. weil Sie die Daten auf einen anderen PC übertragen haben, kann es zur Meldung Eine gleich­namige Projekt­datei ist bereits vorhanden kommen. Löschen Sie in diesem Fall die vorhandene Projekt­datei, die Sie an der Endung .ipj erkennen.

[010] Pos.01 Grundplatte: Das erste Bauteil (IPT)

Zweck

Baugruppen, technische Zeichnungen usw. beruhen auf den 3D-Modellen von einzelnen Bauteilen, die hier auch Einzelteil oder Bauteil im Gegensatz zu Baugruppen genannt werden. Dieser Kurs beginnt also mit einem Einzelteil und Sie benötigen die technische Zeichnung der Pos.01 Grundplatte vor der Nase!

Einzelteile bestehen aus einem oder mehreren Volumen­elementen, im einfachsten Fall Quader oder Zylinder, die man beliebig additiv und subtraktiv kombinieren kann. Additiv bedeutet, dass Volumen hinzukommt. Subtraktiv bedeutet, dass Volumen entfernt wird. Inventor verwendet dafür die Begriffe Vereinigung und Differenz.

Für die meisten Volumen­elemente wie Prisma, Rotations­körper, Bohrungen mit und ohne Gewinde usw. benötigt man eine 2D-Skizze, in der die Form des Volumen­elementes oder der Ort der Bohrung festgelegt wird.
Am bestehenden Volumen­element können einige maschinen­bau­typischen Nach­bearbeitungen ohne Skizze ergänzt werden, zB. (Ab-)Rundungen und Fasen.

Erstes Bauteil öffnen (für Pos.01)

Arbeitsschritte

Öffnen Sie die Vorlage für ein neues (einzelnes) Bauteil:

  • Erste Schritte - Starten - Neu
  • Norm.ipt - Erstellen

Speichern Sie die Bauteildatei unter einem geeigneten Namen:

  • Ⅰ Pro - Speichern - Dateiname: Grundplatte - Speichern

Professionell speichert man Dateien gewöhnlich unter ihrer Zeichnungsnummer, aber bis zur Professionalität werden wir hier nicht kommen ;-)

Fenster Neue Datei erstellen im Inventor 2015
Abb. 02: Fenster Neue Datei erstellen

Hinweise zum Projekt

Wir beginnen mit Pos.01 Grundplatte.

Hinweise zum Inventor

[7110] Datei öffnen

Einzelteile, Baugruppen, technische Zeichnungen usw. benötigen jeweils eine einzelne Datei.

  • Neue Datei öffnen:
    Erste Schritte - Starten - Neu - Dateityp wählen
  • Datei benennen:
    Ⅰ Pro - Speichern - Dateiname: xyz
  • Vorhandene Datei öffnen:
    Ⅰ Pro - Öffnen: Datei wählen

Bild: Neue Datei öffnen

[7121] Dateitypen

Inventor von AutoDesk verwendet folgende Dateitypen:

  • IPT (= Inventor Part) für einzelne Bauteile (Einzelteile) in Form eines 3D-Volumen­modells.
  • IAM (= Inventor Assembly) für Baugruppen, die aus Einzelteilen (IPT) oder anderen Baugruppen (IAM) zusammengesetzt sind.
  • IDW (= Inventor Drawing) für die technischen Zeichnungen oder 2D-Zeichnungen von Einzelteilen (IPT) oder Baugruppen (IAM).
  • IPN (= Inventor Presentation) für Animationen oder Explosionszeichnungen.
  • STL (=Surface oder Standard Tessellation Language, nicht-proprietär) dient der Übertragung an andere Programme, z.B. 3D-Drucker
  • DWG usw. sind Austauschformate für andere Programme, die wir nicht benötigen.

Alle Dateitypen, die mit einem I beginnen, sind proprietäre Formate der Firma Autodesk.

[7010] Modellieren eines Einzelteils

Volumen­elemente erzeugt man in 4 Schritten:

  • Skizzier­ebene wählen und Skizze anfertigen
    • Die erste Skizze eines Volumen­modell (IPT) legt man in das Koordinaten­system des Volumen­modells.
    • Weitere Skizzen kann man auf vorhandene Flächen legen.
    • Wenn es komplizierter ist, behilft man sich mit Arbeits­ebenen, die beliebig angeordnet werden können.
  • Abhängig­keiten (parallel, rechtwinklig, ... ) und Maße zuweisen
  • Volumen­element aus der Skizze erstellen (Extrusion, Drehen, ... )
  • Nach­bearbeitungen am Volumen­element ergänzen (Bohrungen, Fasen , ..)

[011] Erste Skizze im Koordinaten­system platzieren (für die Grundform von Pos.01)

Spätestens jetzt benötigen Sie die technische Zeichnung der Pos.01 Grund­platte vor der Nase!

Arbeitsschritte

Aus der Festlegung des Koordinaten­systems (siehe Hinweise zum Projekt) ergibt sich, dass das Maß 120 in x-Richtung und dass Maß 90 in y-Richtung liegt. Legen Sie die erste Skizze für das Rechteck 120x90 auf die xy-Ebene.

  • 3D-Modellierung - Skizze - 2D-Skizze starten
    Es erscheinen 3 Flächen, deren Ausrichtung angezeigt wird, wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt.
  • xy-Plane anklicken
Skizze1 auf xy-Ebene legen
Abb. 03: Skizze1 auf xy-Ebene

Beachten Sie, dass Skizze1 jetzt im Modell-Browser erscheint:

Skizze1 im Modell-Browser
Abb. 04: Skizze1 im Modell-Browser

[001] Hinweise zum Projekt

Für den Locher wird das Koordinaten­system wir folgt festgelegt:

  • Das Papier liegt in xy-Ebene.
  • Die x-Achse verläuft in Richtung der Verbindung der Löcher.
  • Die y-Achse ist die Richtung, in der man das Papier in den Locher schiebt.
  • Die z-Achse zeigt nach oben.

Abb. 05 ergänzen.

Hinweise zum Inventor

[7020] Warum Koordinaten­system beachten?

Man muss die Volumen­modelle genauso wenig am Koordinaten­system der Datei ausrichten wie man sein Werkzeug nicht ordentlich verräumen muss. Aber systematische Vorgehensweise erleichtert im einen wie im anderen Fall die spätere Arbeit, reduziert die Fehlerquote und spart am Ende Zeit:

  • Mit dem Koordinaten­system sind Draufsicht (xy-Ebene aus z-Richtung gesehen), Vorderansicht (xz-Ebene aus y) usw. vorgegeben und müssen nicht mehr geändert werden.
  • Die automatischen Ansichten für die Modelle schauen auf den Koordinaten­ursprung.
  • Das Koordinaten­system kann auch zum Ausrichten mehrere Bauteile (IPT) verwendet werden, z.B. als Mittelebene für mittige Ausrichtung.
[111] Skizze nachträglich auf eine andere Ebene legen

-- fehlt --

Rechteck skizzieren und bemaßen (für die Grundform von Pos.01)

Für die quaderförmige Pos.01 Grundplatte skizziert man ein Rechteck, das man anschließend wachsen lassen kann (-> Extrusion).

Arbeitsschritte

Gehen Sie in Skizze1, skizzieren Sie das Rechteck 120x90 und bemaßen Sie es.

  • Doppelklick auf Modell-Browser - Skizze1
    öffnet die Skizze1
  • Skizze - Erstellen - Rechteck
    Rechteck mit 2 Klicks skizzieren, möglichst um den Koordinaten­mittel­punkt herum
  • Skizze - Abhängig machen - Bemaßung
    Zwei gegenüberliegende Linien anklicken, nach außen ziehen, nochmals klicken und Maß eintippen.
Rechteck mit Bemaßung
Abb. 06: Rechteck mit Bemaßung

Hinweise zum Inventor

[2230] 2D-Skizze Rechteck

Gehen Sie in Skizze1, skizzieren Sie das Rechteck 120x90 und bemaßen Sie es.

  • Doppelklick auf Modell-Browser - Skizze1
    öffnet die Skizze1
  • Skizze - Erstellen - Rechteck
    Rechteck mit 2 Klicks skizzieren, möglichst um den Koordinaten­mittel­punkt herum
  • Skizze - Abhängig machen - Bemaßung
    Zwei gegenüberliegende Linien anklicken, nach außen ziehen, nochmals klicken und Maß eintippen.
Rechteck mit Bemaßung
Abb. 06: Rechteck mit Bemaßung

[2592] Rechteck abhängig vom Koordinaten­system machen

Wenn das Rechteck ungefähr mittig zum Koordinaten­system liegt, erleichtert dies bereits den Umgang mit den Ansichten. Aber wenn man das Koordinaten­system in der späteren Baugruppe benutzen möchte, um andere Bauteile zu positionieren, muss die Mitte exakt platziert sein. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

Arbeitsschritte

Positionieren Sie das Rechteck so, dass das Koordinaten­system genau in seiner Mitte liegt.

Möglichkeit 1: Diagonale Hilfslinie
  • Skizze - Erstellen - Linie
    Klicken Sie zwei diagonal gegenüberliegende Eckpunkte des Rechteckes an, wenn dort grüne Punkte erscheinen.
  • Machen Sie die Diagonale zu einer Hilfslinie.
    Diagonale anklicken - Skizze - Format - Konstruktion
  • Binden Sie den Mittelpunkt der Hilflinie an den Mittelpunkt des Koordinaten­systems
    Skizze - Abhängig machen - Abhängig­keit Koinzident
    Mittelpunkt der Hilfslinie anklicken (grüner Punkt)
    Mittelpunkt des Koordinaten­systems anklicken (gelber Punkt).
Rechteck mit Diagonale
Abb. 07: Rechteck mit diagonaler Hilfslinie am Koordinaten­mittel­punkte
Möglichkeit 2: Symmetrie zu x- und y-Achsen
Möglichkeit 3: Rechteck: Mitte mit 2 Punkten
  • Skizze - Erstellen - Rechteck, Mitte mit 2 Punkten

Hinweise zum Inventor

Skizzenelemente verschieben

Skizzenelemente, die noch nicht bemaßt oder abhängig sind, können mit der Maus verschoben werden. Das gilt auch für das ganze Rechteck.
Wenn es nicht klappt, ist man oft noch in einem anderen Befehlsmodus. Dagegen hilft beim Inventor immer, mehrfach die Esc-Taste zu drücken.

Konstruktionslinie

Wenn man Hilfslinien benötigt, kann man Skizzenelemente wie Linien und Rechtecke mit dem Format Konstruktion belegen. Das hat den Vorteil, dass sie von Extrusion oder Drehung ignoriert werden.

Grüner Punkt

Wenn man mit dem Mauszeiger über Linien fährt, markiert der grüne Punkt besondere Stellen, z.B. das Ende oder die Mitte der Linie.

Abhängig machen

Unter Skizze - Abhängig machen finden sich zahlreiche Möglichkeiten, Linie gegeneinander zu positionieren. Näheres siehe 2D-Abhängig­keiten.

[1210] Vom Rechteck zum Quader durch Extrusion (für die Grundform von Pos.01)

Der Sprung in die nächste Dimension von der 2D-Skizze in ein 3D-Volumen­element erfolgt hier durch Extrusion.

Arbeitsschritte

Extrudieren Sie das Rechteck 120x90 auf 12 mm Höhe.

  • Beenden Sie die Skizze, falls noch nicht geschehen:
    Ⅰ Pro - Skizze - Beenden - Skizze fertig stellen
    oder:
    Rechter Mausklick auf die Skizze - 2D-Skizze beenden
  • Ⅰ Pro - Erstellen - Extrusion
    • Profil: Das Rechteck wird automatisch gefunden
    • Größe - Abstand: 12 mm
    • Ausgabe: Volumenkörper ist voreingestellt
  • OK

Im Modell-Browser ist Skizze1 jetzt von Extrusion1 geschluckt worden. Sie ist aber noch verfügbar und kann geändert werden.

Modell-Browser
Abb. 09: Skizze1 verschwindet unter Extrusion1

Hinweise zum Inventor

Ansichtselemente

Wie Sie die3 3D-Modelle drehen und wenden können, erfahren Sie bei Ansichtselementen.

Skizze1 und Extrusion1 nachbearbeiten

Die Skizze1 unter Extrusion1 macht man sichtbar bzw. unsichtbar, indem man auf das + bzw. - vor Extrusion1 klickt.

Mit Doppelklick auf Skizze1 kann man sie wieder öffnen und nachbearbeiten.

Rechter Mausklick auf Extrusion1 - Element bearbeiten öffnet das Extrusionsfenster, sodass man z.B. die Höhe der Extrusion ändern kann.

Skizzen als Teil eines Volumen­elementes

Skizzen sind Teile von Volumen­elementen wie Extrusion. Wenn die Extrusion vollzogen ist, verschwinden sie darunter. Das bedeutet aber auch, dass im Modell-Browser nie mehr als eine 2D-Skizze alleinstehend sein darf.
3D-Skizzen benötigen wir gar nicht.

[012] Konfettikammer in Pos.01 Grundplatte

Für die Konfettikammer legen wir eine neue 2D-Skizze auf die Unterseite der Grundplatte. In die Skizze zeichnen wir die Form der Konfettikammer und nutzen dabei 2D-Abhängig­keiten. Die beim Fräsen zurückbleibenden Rundungen in den Ecken können wir zunächst vernachlässigen, weil man sie als maschinenbautypisches Element nachträglich und bequemer am Volumen­element anbringen kann. Zuletzt wird die Skizze subtraktiv extrudiert, d.h. aus dem vorhanden Volumen entfernt.

Arbeitsschritte

Extrudieren Sie die Konfettikammer in das vorhandene Volumen.

[1112] 2D-Skizze auf die Unterseite des Grundkörpers

  • Grundplatte drehen mit Viewcube oder F4
  • Ⅰ Pro - Skizze - 2D-Skizze starten - Klick auf die Unterseite

Umriss des Grundkörpers in die Skizze holen

  • Skizze - Erstellen - Geometrie projizieren

Symmetrielinie und Kontur der Konfettikammer

  • Skizze - Erstellen - Linie: Zwischen den grünen Mittelpunkten der Kontur
  • Symmetrielinie anklicken - Skizze - Format - Konstruktion
  • Skizze - Erstellen - Linie: Kontur der Konfettikammer skizzeren
    Achtung: Die Kontur muss geschlossen sein.
    Beachten Sie die Ausrichtung: Der breite Teil liegt in y-Richtung.

2D-Abhängig­keiten symmetrisch

  • Skizze - Abhängig machen - Symmetrisch - Erst die beiden Kanten 48, dann die Symmetrielinie anklicken
  • Ebenso für Kanten 32
Skizze der Konfettikammer
Abb. 10: Unbemaßte Skizze der Konfettikammer mit Abhängig­keiten

Bemaßen sie mit den Maßen aus der Vorlage-Zeichnung, und zwar ohne zu rechnen! Dazu müssen die 2D-Abhängig­keiten stimmen,

  • Skizze - Abhängig machen - Bemaßung

[1212] Kontur subtraktiv extrudieren (für die Konfettikammer von Pos.01)

  • Skizze beenden
  • Ⅰ Pro - Erstellen - Extrusion
    • Profil: Die Kontur anklicken
    • Differenz (Kein Text, nur Icon)
    • Größe - Abstand: 10 mm - Richtung beachten
    • Ausgabe: Volumenkörper ist voreingestellt

Hinweise zum Inventor

Volumenmodell drehen

Viewcube
Orbit
F4 für die kleine Drehung zwischendurch

2D-Skizzen im Modell-Browser

Wenn Sie im Modell-Browser mehr als eine 2D-Skizze sehen, sollten Sie sie löschen, weil unnötige Skizzen nur Ärger machen.

3D-Skizzen benötigen wir gar nicht.

Geometrie Projizieren
  • Skizze - Erstellen - Geometrie projizieren
Abhängig­keit symmetrisch

Mit der Abhängig­keit Symmetrisch werden zwei Skizzenelemente bzgl. einer Symmetrielinie symmtrisch gemacht. Für Symmetrielinien verwendet man zweckmäßigerweise Konstruktionslinien, weil diese bei Extrudieren und Drehen keine Probleme machen.
Verfahren:
Alternative: Spiegeln = Kopieren mit Symmetrie

Fehler 1 bei Extrusion

Kein Volumen­element

Häufiger Fehler 2 bei Extrusion

Kein geschlossener Linienzug

[013] Rundung (für die Konfettikammer in Pos.01)

Die Rundungen, die beim Fräsen in der Konfettikammer stehen bleiben, können ohne Skizze am Volumen­element ergänzt werden.

Arbeitsschritte

Ergänzen Sie die Rundungen in der Konfettikammer. Beim Drehen des Volumenkörpers hilft F4.

  • 3D-Modellierung - Ändern - Rundung - Konstant
    • Radius: 5 mm
    • Erst Kanten anklicken,
      dann nacheinander die 6 Innenkanten
    • OK
Grundplatte mit Konfettikammer
Abb. 11: Grundplatte mit Konfettikammer und Rundungen

Bild Browser: Sie sollten nur eine Fase sehen.

[014] Nupsi 12x12 extrudieren (in Pos.01)

Für den Nupsi 12x12 kann man die Skizze auf den Boden der Konfettikammer legen. Dort ist sie zwar dort unsichtbar, wo sie durch Material verläuft, aber das Material vor der Skizze kann man ausblenden.
Die Bohrung im Nupsi muss zunächst nicht beachtet werden, sie wird später gebohrt.

Arbeitsschritte

Skizzeren Sie den Nupsi 12x12 und extrudieren Sie ihn. Die Bohrung wird später ergänzt.

  • 2D-Skizze auf den Boden der Konfettikammer legen
  • [6290] Material vor der Skizzeneben ausblenden:
    Ansicht - Grafiken aufschneiden (F7) (kein Text, nur Icon)
  • [2585] Rechteck zeichnen und quadratisch machen:
    Skizze - Abhängig machen - Abhängig­keit Gleich
  • Quadrat in der Mitte der Grundplatte anbinden (siehe Hinweise zum Inventor)
  • Bemaßen, Skizze verlassen, Extrusion

Hinweise zum Projekt

Nupsi 12x12

Beachten Sie das Höhenmaß des Nupsis 12x12.

Hinweise zum Inventor

Abhängig­keit Gleich

2D-Abhängig­keiten sind im Anhang beschrieben.

Skizzenelemente zentrieren

Es gibt viele Arten, den Nupsi in die Mitte der Grundplatte zu platzieren:

  • Symmetrielinien als Konstruktionslinie einzeichnen und Nupsi symmetrisch dazu machen
  • Nupsi in die Mitte des Koordinaten­system setzen, wenn dies mit der Grundplatte auch geschehen ist. (s.o. --> Grundplatte)
  • Bemaßen mit Parametern.
  • Bemaßen mit Längenangaben ist eher die Methode der Amateure...

[015] Rand 6x2 entfernen (in Pos.01)

Von der Grundplatte muss noch ein umlaufender Rand 6x2 für die Bodenplatte entfernt werden.
Am einfachsten geschieht dies mit einer Skizze auf der Unterseite der Grundplatte. Der Umriss der Grundplatte in die Skizze bildet die äußere Grenze des Extrusionsbereiches. Die innere Grenze kann man neu zeichnen, oder per Versatz aus dem äußeren Rechteck erzeugen. Das hat den Vorteil, dass man den Abstand 2 nur einmal bemaßen muss.

Arbeitsschritte

Skizzeren Sie den Rand 6x2 mit Geometrie projizieren und Versatz.

  • 2D-Skizze auf den Boden der Grundplatte
  • Skizze - Erstellen - Geormetrie projizieren: Umriss der Grundplatte
  • Umriss nach innen kopieren:
    Skizzen - Ändern - Versatz
  • Bemaßen: Wenn das innere Rechteck mit Versatz erzeugt wurde, genügt ein Maß.
  • Extrusion mit Differenz
    Profil: äußerer Rand
    Abstand: nach Zeichnung

Hinweise zum Inventor

[2390] Versatz

Mit Versatz kopiert man eine Kontur mit gleichmäßigem Abstand.

--Abb. ergänzen--

[016] Durchbruch 10x5 (in Pos.01)

Der Durchbruch 10x5 für Pos.11 Anschlagschieber kann von unten nach oben oder von der Seite her extrudiert werden, in beiden Fällen mit Differenz.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie den Durchbruch 10x5 per Extrusion mit Differenz.

Hinweise zum Projekt

Rundungen

Beachten Sie, dass eine Rundung R5 von dem Durchbruch betroffen ist. Deshalb müssen die Rundungen vorher eingebaut werden.

[017] Bohrungen (in Pos.01)

Für die Bohrungen setzt man zunächst Bohrungs­mittel­punkte in eine 2D-Skizze und wählt dann den 3D-Befehl Bohrung. Gleichartige Bohrungen können mit einem Bohrbefehl erledigt werden.

Skizze Wiederverwenden

Bei dieser Anordnung der Bohrungen ist es sinnvoll, die Bohrungs­mittel­punkte in eine einzige Skizze zu setzen.

Arbeitsschritte

Ergänzen Sie ...

  • 3D-Modellierung - Ändern - Rundung - Konstant
    • OK
Platzhalter
Abb. xy:

Hinweise zum Projekt

Skizze wiederverwenden 1

Normalerweise bin ich dafür, dass jedes 3D-Element seine eigene 2D-Skizze bekommt, vor allem, weil die Zahl der Schüler abnimmt, die mehr als einfache Regeln verstehen. Mir graust jetzt schon wieder davor, bei 15 Schülern 10x erklären den Unterschied zwischen wieder verwendeten und überflüssigen Skizzen erklären zu müssen.

Bohrungen ∅4h7

Hinweise zum Projekt

Zylinderstifte

4h7

Toleranzangabe

Bohrungen ∅4,5

Hinweise zum Projekt

Flachsenkung für Schrauben ...

Bohrungen ∅6

Hinweise zum Projekt

Matrize

Bohrungen ∅8

Hinweise zum Projekt

Magnet

Hinweise zum Inventor

Thema

Text

[018] Fasen (an Pos.01)

Fasen sind Abschrägungen an Kanten. Fasen entfernen Grate, die bei spanender Bearbeitung entstehen können, und verbessern das Teil optisch und haptisch. Funktional können Fasen beim Fügen helfen, z.B. beim Einstecken eines Schlüssels in sein Schlüssellloch.

Arbeitsschritte

Ergänzen Sie die fehlenden Fasen.

  • 3D-Modellierung - Ändern - Fasen - Konstant
  • Abstand: 1 mm
  • Kanten: Ganz oben, ganz unten und seitlich

Hinweis: Man kann alle Fasen mit einem begehl erledigen.

Hinweise zum Projekt

Thema

Eine Fase 1x45° ist eine Abschrägung mit 1mm Abstand zu beiden Kanten und einem Winkel von 45° zu den angrenzenden Flächen.

Hinweise zum Inventor

Fasen

Fasen werden wir Rundungen angebracht und sind manchmal darunter versteckt.

3D-Modellierung - Ändern - Fasen (Eventuell unter Rundung versteckt)

  • Abstand (kein Text, nur Icon):
    Erzeugt eine 45°-Fase, Abstand gemäß Zeichnung
    Abstand mit Winkel oder
    Zwei Abstände (kein Text, nur Icon):
    Erzeugen Fasen mit anderen Winkeln
  • Kante(im Fenster) anklicken - Kanten im Modell anklicken
    Versehentlich gewählte Kanten klickt man noch einmal an mit gedrückter Strg-Taste

Beim Arbeiten mit CAD machen kleine Fasen oft Probleme, weil sie zwei nahe nebeneinander liegende Kanten bedeuten, die man leicht verwechselt. Deshalb sollte man Fasen so spät wie möglich anbringen oder ganz darauf verzichten. Dass man ein Teil entgraten muss, sollte der Mechaniker wissen.

[019] Nachbearbeitung

Einträge im Modellbrowser, Material, Oberfläche ...

Die weiteren prismatischen Teile

Die weiteren prismatischen Teile (..Liste..) können Sie eigenständig modellieren. Hier folgen nur einige Hinweise.

[020] Pos. 02 Oberplatte

Sie benötigen die Zeichnung Oberplatte.pdf.

Die Schräge 87,5° an der Oberplatte ist sowohl in CAD als auch in der Fertigung ein Problem, das man umgehen kann, indem man die Schräge erst nach dem Bohren der Löcher anbringt. Bohren auf Schrägen führt nämlich dazu, dass der Bohrer ausweichen möchte, und in CAD müsste man mit zusätzlichen Arbeits­ebenen arbeiten.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie die Oberplatte

  • Den Grundkörper kann man von unten in zwei Schritten oder von der Seite in einem Schritt extrudieren; beide Fälle zunächst ohne Schräge
  • Die Bohrung erzeugt man zunächst von unten mit Senkung. Die zweite Senkung von oben kann man mit einer zweiten Bohrung oder der Extrusion von Kreisen erzeugen. Damit die beiden Senkungen übereinander stehen, hilft Geometrie projizieren
  • Die Schräge schneidet man nach dem Bohren per Extrusion mit Differenz aus dem Quader.

Hinweise zum Projekt

Schräg Bohren (CAD)
Schräg Bohren (Fertigung)

[050] Pos.05 Hebel

Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

Maße in Klammer sind Hilfsmaße, die man bei der Fertigung benötigt, aber beim Modellieren nicht verwenden sollte.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie den Hebel ohne Verwendung des Maßes (82°)

  • Den Grundkörper kann man von der Seite ohne das Maß (82°) skizzieren.
  • Für die Gewindebohrung M4 legt man eine Skizze auf die 82°-Schräge und projiziert die Bohrung ∅7 in die Skizze. Jetzt kann man den Bohrungs­mittel­punkt M4 mittig zur Bohrung ∅7 platzieren.

Hinweise zum Projekt

Tiefe

Die Tiefe des Hebels ist mit dem Maß t= 35 angegeben. So spart man sich eine weitere Ansicht in der Zeichnung.

Gewindebohrung M4.

Die Gewindebohrung M4 steht senkrecht zu Fläche (82°) und mittig zur Bohrung ∅7 .

[090] Pos.09 Magnetplatte

Die Ecken sind mit Fasen leichter zu erzeugen als in der Skizze. Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

[100] Pos.10 Bodenplatte

Die Zeichnung erfordert keine Hinweise. Sie benötigen die Zeichnung Bodenplatte.pdf.

[110] Pos.11 Anschlagschieber

Die Zeichnung erfordert keine Hinweise. Sie benötigen die Zeichnung Boden-Kleinteile.pdf.

[120] Pos.12 Anschlagführung

Die Zeichnung ist schwierig zu lesen. Da das Teil aber noch nicht erprobt ist, möchte ich dafür vorerst keine Zeit investieren. Sie benötigen die Zeichnungen Boden-Kleinteile.pdf und Boden-BG.pdf.

[130] Pos.13-15 Anschlagmarken

Für die Beschriftung wurde in die 2D-Skizze Text eingesetzt und dann extrudiert. Sie benötigen die Zeichnung Boden-Kleinteile.pdf.

[1220] Runde Teile durch Drehung erzeugen

Rotationssymetrische Teile modelliert man durch Drehung um ihre Achse ähnlich wie bei einer Drehmaschine. Die Zeichnung in der 2D-Skizze ist also nicht rund, sondern entspricht dem (halben) Längsschnitt durch das Drehteil. Halb deshalb, weil der Längsschnitt symmetrisch ist, also die benötigte Information doppelt enthält, und das ist für eine 360°-Drehung nicht nötig.

[060] Runde Teile durch Drehung (Pos.06 Druckstift)

Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

Die Nut (=umlaufende Vertiefung für den Gewindestift Pos.19) wird am besten schon in die Skizze für die Drehung eingefügt. Die Nut nach der Drehung einzubringen, ist wesentlich aufwendiger.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie den Druckstift (Pos.06) durch Drehung.

  • Skizze in xy- oder xz-Ebene
  • Drechachse in x-Richtung legen
  • Drehachse als Mittellinie formatieren
    Skizze - Format - Mittellinie
  • Kontur mit Nut (halber Längsschnitt) gemäß Zeichnung
  • Skizze beenden
  • 3D-Modellierung - Erstellen - Drehung
Skizze für den Druckstift
Abb. 20: 2D-Skizze für den Druckstift (unmaßstäblich)

Hinweise zum Projekt

Druckstift im Koordinaten­system des Lochers

Der Druckstift liegt im Koordinaten­system des Lochers parallel zur x-Achse.

Nut

Eine Nut im technischen Sinne ist eine längliche Vertiefung. Im Falle des Druckstiftes spricht man von einer umlaufenden Nut.

Hinweise zum Inventor

[2630] Mittellinie
  • Skizze - Format - Mittellinie

Mittellinien sind im Inventor als Drehachsen für den 3D-Befehl Drehen vorgesehen. Der Befehl erkennt Mittellinien automatisch als Drehachsen. Wenn man zwischen einer Außenlinie und einer Mittellinie bemaßt, kann man direkt Durchmesser eingeben.

Häufige Fehler

  • Fehler: Drehen erkennt Mittelinien nicht automatisch
    Ursache: Mehrere Mittellinien
  • Fehler: Ausgabe Volumenkörper ist nicht möglich
    Ursache: Kontur und Mittellinie ergeben keinen geschlossenen Linienzug.

[040] Pos.04 Hebelachse

Das einfache Teil erfordert keine Hinweise. Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

[070] Pos.07 Lochpfeife

Die Grundform der Lochpfeife kann man mit einer 2D-Skizze drehen und dann den Anschliff mit Differenz extrudieren. Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie die Grundform Lochpfeife (Pos.07) durch Drehung wie bei Pos.06 Druckstift.

  • Drechachse in z-Richtung
  • Drehung fertigstellen
  • Anschliff in der folgenden Übung ergänzen
Skizze für die Lochpfeife
Abb. 21: unbemaßte 2D-Skizze für die Lochpfeife

Hinweise zum Projekt

Lochpfeife im Koordinaten­system des Lochers

Pos.07 Lochpfeife steht senkrecht im Locher.

[071] 2D-Skizzenebene auf runden Flächen (für Anschliff Pos.07)

Den Anschliff für Pos.07 Lochpfeife kann von der Seite her durch Extrusion mit Differenz erzeugen. Das Problem ist, wie bekommt man eine 2D-Skizzenebene auf eine runde Fläche? Dabei helfen vielseitig positionierbare Arbeits­ebenen, auf die man dann 2D-Skizzen legen kann.
Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

Arbeitsschritte

Legen Sie eine Arbeits­ebene auf den Umfang der Lochpfeife (kleinerer Durchmesser).

  • Arbeits­ebene aufrufen
    3D-Modellierung - Arbeitselemente - Ebene
  • Richtung der Arbeits­ebene auswählen
    Modell-Browser - Ursprung - yz-Ebene
  • Position der Arbeits­ebene festlegen
    Umfang vorne oder hinten anklicken.
Arbeits­ebene auf der Lochpfeife
Abb. 22: Arbeits­ebene auf der Lochpfeife

Skizzieren Sie den Anschliff und extrudieren Sie ihn mit Differenz.

  • 2D-Skizze auf die Arbeits­ebene legen
  • Untere Kante der Lochpfeife in die Skizze holen
    Geometrie projizieren
  • 2D-Skizze des Anschliffs
    Symmetrie und Maße erhält man z.B. durch:
    • 90°-Winkel und Symmetrie an einer Symmetrielinie
    • 90°-Winkel und beide Seiten Gleich lang
    • Zweimal 45°-Winkel seitlich
    • ...
Anschliff der Lochpfeife
Abb. 23: Skizze des Anschliffs der Lochpfeife
  • Extrusion mit Differenz - Größe: Alle
  • Rechter Mausklick auf Modell-Browser - Arbeits­ebene1
    Sichtbarkeit: Aus

Hinweise zum Inventor

[1410] Arbeits­ebene
  • 3D-Modellierung - Arbeitselemente - Ebene

Arbeits­ebenen sind im Gegensatz zu 2D-Skizzenebenen praktisch beliebig platzierbar. Wenn man also keine geeignete Fläche für eine 2D-Skizzen hat, legt man sich erst eine Arbeits­ebene und setzt dann die 2D-Skizze darauf.

Beispiele für den Einsatz von Arbeits­ebenen

  • Arbeitseben auf eine runde Fläche -> Lochpfeife
Alternative zur Arbeits­ebene

Wenn die Lochpfeife um die z-Achse des Koordinaten­systems gedreht ist, kann man die 2D-Skizze auch auf die yz-Ebene mitten in die Lochpfeife legen und dann Extrusion mit Differenz - Größe: Symmetrisch (=in beide Richtungen) anwenden.

[030] Rundes Teil mit Querbohrung Pos.03 Säule

Pos.03 Säule kann mit den bisher gelernten Arbeitstechniken modelliert werden. Sie benötigen die Zeichnung Kleinteile.pdf.

Arbeitsschritte

Modellieren Sie das neue Einzelteil Pos.03 Säule

  • Zylinder mit Drehung eines Rechteckes um die z-Achse oder mit Extrusion eines Kreises aus der xy-Ebene
  • Gewinde M4 von unten
  • Querbohrung ∅5 mit Arbeits­ebene von der Seite (-> Anschliff der Lochpfeife)

[080] Spirale für Pos.08 Feder

fehlt

[400] Baugruppen montieren (Locher ohne Boden)

Man öffnet eine neue Baugruppendatei (IAM-Datei = Inventor Assembly) und fügt vorher erstellte Einzelteile (IPT) oder anderen Baugruppen (IAM) ein. Die Einzelteile und Baugruppen werden durch Abhängig machen gegeneinander positioniert.

[401] Neue Baugruppe öffnen (für Locher ohne Boden)

Sie benötigen die IPT-Dateien der Pos.01 bis Pos.08 des Lochers und die Zeichnung Locher.pdf.

Arbeitsschritte

Öffnen Sie die Vorlage für eine neue Baugruppe und speichern Sie sofort unter ihrem Namen:

  • Erste Schritte - Starten - Neu
  • Norm.iam - Erstellen
  • Menuzeile - Speichern - Dateiname: Locher - Speichern

Hinweise zum Projekt

Fehlende IPT-Dateien

CAD-Dateien für den Locher

Wenn Sie die IPT-Dateien nicht haben, können Sie sie von o.g. Adresse herunterladen und in Ihrem Projektverzeichnis H:\Dokumente\Inventor\Locher abspeichern. Wer das Herunterladen mit dem Internet-Explorer versucht, ist selbst schuld.

Erstes Bauteil in die Baugruppe einsetzen (Pos.01 Grundplatte)

In der Baugruppe werden nun nach und nach die erforderlichen Einzelteile, Baugruppen oder Normteile durch Platzieren eingefügt und mit Abhängig machen an ihren Platz gesetzt. Das erste Teil kann man direkt beim Einfügen mit dem Koordinaten­system der Baugruppe verknüpfen.

Arbeitsschritte

Fügen Sie das erste Einzelteil Grundplatte ein und verknüpfen Sie die Koordinaten­systeme der Grundplatte und des Lochers.

Zusammenfügen - Komponente - Platzieren (ggf. unter Inhaltscenter versteckt)

  • Grundplatte
  • Öffnen
  • Rechter Mausklick - Am Ursprung fixiert platzieren
    Fügt das Bauteil ein und verknüpft die Koordinaten­systeme des Bauteils und der Baugruppe.
  • Rechter Mausklick - OK
    Beendet das Platzieren

Im Modell-Browser muss die Grundplatte mit einer Pinnnadel gekennzeichnet und im Kontextmenu Fixiert sein.

Anschliff der Lochpfeife
Abb. 30 (Montage): Grundplatte ist fixiert

Hinweise zum Inventor

Koordinaten­systeme verknüpfen

Die Baugruppe und jedes der eingesetzten Teile (Einzelteil, Baugruppe, Normteil) verfügt über ein eigenes Koordinaten­system. Es erleichtert das Arbeiten wesentlich, wenn ein Teil in der Baugruppe mit dem Koordinaten­system der Baugruppe verknüpft ist. Die folgenden Teile können aneinander montiert werden.

Fixiert
  • Modell-Browser - Rechter Mausklick auf Bauteil:1 - Fixiert: Ein

Wenn nicht mindestens ein Bauteil mit dem Koordinaten­system der Baugruppe verknüpft ist, kann sich die Baugruppe verschieben und drehen. Man büßt das Problem spätestens dann, wenn die Normalprojektionen schief stehen.

In älteren Inventorversionen wurde das erste Bauteil automatisch fixiert.

Nächste Bauteile in die Baugruppe einsetzen (Pos.02 Oberplatte)

Die weiteren Bauteile werden wie das erste platziert, aber nicht fixiert. Sattdessen werden sie 3D-Abhängig­keiten an den vorhandenen Bauteilen 'festgemacht'.

Arbeitsschritte

Setzen Sie das nächste Einzelteil Oberplatte ein:

  • Zusammenfügen - Komponente - Platzieren - Oberplatte - Öffnen
  • Linker Mausklick
    Platziert das Bauteil
  • Rechter Mausklick - OK

Baugruppen voneinander abhängig machen (Pos.01 - Pos.02)

Das erste Bauteil ist im Koordinaten­system fixiert, die nächsten Bauteile werden durch 3D-Abhängig­keiten an die anderen Bauteilen gebunden.

Arbeitsschritte

Setzen Sie die Oberseite der Grundplatte an die Unterseite der Oberplatte:

Zusammenfügen - Beziehungen - Abhängig machen - Baugruppe

  • Typ - Passend (Vorgabe)
  • Modus - Passend (Vorgabe)
  • Auswahl1: Oberseite der Grundplatte anklicken
  • Auswahl2: Unterseite der Oberplatte anklicken
  • Beim Drehen der Komponenten hilft:
    F4 (für die kleine Drehung zwischendurch)
    oder
    Zusammenfügen - Position - Freie Verschiebung
    oder
    Zusammenfügen - Position - Freie Drehung
  • Anwenden
  • OK

Die Oberplatte ist noch in x- und y-Richtung beweglich und um die z-Achse drehbar.

Lassen Sie jetzt eines der Bohrungs­paare ∅6 fluchten.

Abhängig machen

  • Typ - Passend
  • Modus - Passend
  • Auswahl1: Innenfläche einer Bohrung anklicken, wenn die Achse sichtbar ist.
  • Auswahl2: Andere Bohrung
  • Anwenden - OK

Die Oberplatte ist noch um die z-Achse drehbar.

Fenster: Abhängig­keit platzieren
Abb. 40: Abhängig­keit Passend für zwei Bohrungen

Lassen Sie jetzt das andere Bohrungs­paar ∅6 wie das erste fluchten.

Wenn es nicht klappt, stimmen die Bohrungs­abstände nicht überein. Öffnen Sie die IPT-Dateien und korrigieren Sie den Fehler. Die Änderungen werden automatisch in die Baugruppe übernommen.

Mehr Abhängig­keiten darf man nicht vergeben, weil dann das System statisch überbestimmt wäre.

Hinweise zum Projekt

Systematische Vorgehensweise

Damit man den Überblick über die Abhängig­keiten nicht verliert, sollte man sie nach System vergeben, z.B. in Anlehnung an die reale Welt.

Reale Bezüge zwischen Pos.01 und Pos.02
  • Oberseite Grundplatte stößt an Unterseite Oberplatte
  • Die Bohrungen ∅6 für die Lochpfeifen müssen bei Grund- und Oberplatte genau übereinander stehen.
Flucht, fluchten

In der Fertigungstechnik 'fluchten' zwei Linien oder sind 'in Flucht', wenn sie auf einer Geraden liegen, z.B. zwei Bohrungs­mittel­achsen. Inventor verwendet dafür einen Begriff aus der Geometrie und nennt diese Achsen 'kollinear'. Schüler kennen beide Begriffe ;-)

Hinweise zum Inventor

3D-Abhängig­keiten
  • Zusammenfügen - Beziehungen - Abhängig machen

Jedes Teil hat im Raum zunächst 6 Freiheitsgrade: Bewegungen in x-, y- und z-Richtung und Drehungen um x-, y- und z-Achse. Diese Freiheiten eines Bauteils wird ihm durch 3D-Abhängig­keiten zu anderen Bauteilen genommen.

3D-Abhängig­keiten bearbeiten

3D-Abhängig­keiten findet man im Modell-Browser unter dem jeweiligen Bauteil und kann sie dort bearbeiten. Meist geht es aber schneller, die Abhängig­keiten zu löschen und neu (und überlegter) zu vergeben.

Hinweise zum Inventor

3D-Abhängig­keiten
Abhängig­keit Passend
  • Zusammenfügen - Beziehungen - Abhängig machen - Baugruppe - Typ: Passend

-- Text fehlt --

Fenster: Abhängig­keit Passend
Abb. 39: Abhängig­keit Passend
Fehlermöglichkeiten
  • Wenn die Schraube falsch herum eingesetzt wird, versuchen Sie es mit dem anderen Modus.

Pos. 03 Säule einsetzen

Pos.03 Säule könnte man mit zwei Äbhängigkeiten Passend in die Flachsenkungen ∅12 einsetzen. Da diese Konstellation aber bei Schrauben sehr häufig auftritt, gibt es eine Möglichkeit mit nur einer Abhängig­keit Einfügen.

Arbeitsschritte

Platzieren Sie 2 Säulen in der Baugruppe:

  • Platzieren

Setzen Sie die Säulen in die Flachsenkungen ∅12 der Oberplatte.

Abhängig machen

  • Typ - Einfügen
    Das icon sieht aus wie eine kurze Schraube in einer Bohrung.
  • Modus - Passend
  • Auswahl1: Den inneren oder äußeren Ring einer Flachsenkung ∅12.
  • Auswahl2: Den unteren Ring der Säule
Fenster: Abhängigkeit platzieren
Abb. 41: Abhängig­keit Einfügen

Die Säule ist noch drehbar. Das könnte man abstellen, indem man die Querbohrungen ∅ 5 der beiden Säule fluchten lässt, aber ich bevorzuge es, erst Pos.04 Hebelachse einzusetzen und dann reale Abhängig­keiten zu vergeben.

Hinweise zum Projekt

Reale Bezüge zwischen Pos.02 und Pos.03
  • Die Unterseiten Säule stehen in den Flachsenkungen ∅12 in der Oberseite der Pos.02 Oberplatte.
  • Bohrungen ∅4,5 der Oberplatte fluchten mit den Gewinden M4 der Säule
  • Die Querbohrungen ∅ 5 der Säulen fluchten mit Pos. 04 Hebelachse.

Hinweise zum Inventor

Abhängig­keit Einfügen
  • Zusammenfügen - Beziehungen - Abhängig machen - Typ Einfügen

Der klassische Fall für die Abhängig­keit Einfügen sind Schraubenköpfe in Bohrungen. Die Abhängig­keit Passend müsste man für jede Schraube zweimal vergeben, und zwar für die Achse der Schraube und für die Auflagefläche des Schraubenkopfes.
Bei der Abhängig­keit Einfügen verbindet man einen Ring beim Bohrungs­eingang mit einem Ring am Schraubenkopf, und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe, da Ringe sowohl eine Fläche als auch eine Mittel­achse haben.

Fenster: Abhängig­keit Einfügen
Abb. 42: Abhängig­keit Einfügen
Fehlermöglichkeiten
  • Wenn die Schraube falsch herum eingesetzt wird, versuchen Sie es mit dem anderen Modus.

Pos. 04 Hebelachse einsetzen

Pos.04 Hebelachse sitzt zwischen den Querbohrungen ∅5 der Säulen. Leider gibt es im Inventor keine Abhängig­keit "Anschlag", deshalb rutscht eine axial beweglich Hebelachse auch durch das (virtuelle) Material der Säulen, wenn die Hebelachse axial beweglich ist.
Die Hebelachse muss also axial festgelegt werden, z.B. durch Zentrieren gegen den Locher.

Arbeitsschritte

Setzen Sie Pos.05 Hebelachse ein.

  • Platzieren
  • Abhängig Passend zu den Querbohrungen ∅5 der beiden Säulen

Fixieren Sie die Hebelachse axial, indem Sie die Mittelebenen der Hebelachse und der Oberplatte abhängig machen.

  • Abhängig­keit Passend
  • Auswahl 1: Mittelebene der Hebelachse
    im Modell-Browser anklicken
  • Auswahl 2: Mittelebene der Oberplatte ...
Fenster: Modellbrowser
Abb. 50: Mittelebenen im Modell-Browser

Die Hebelachse ist noch drehbar.

Hinweise zum Projekt

Reale Bezüge zwischen Pos.04 und Pos.03
  • Hebelachse fluchtet mit beiden Querbohrungen ∅5 der Säulen
  • yz-Ebene der Hebelachse und des Lochers fluchten (wenn man im Koordinaten­system gearbeitet hat)
Anschlag

Der Fachbegriff..

Axial beweglich

..

Zentrieren

Zentrieren bedeutet in der Technik, dass zwei Teile eine gemeinsame Mitte bekommen. Inventor verwendet dafür den Begriff konzentrisch. Ein Schüler muss beide Begriffe kennen.

Da der Locher symmetrisch ist, sind in allen betroffenen Bauteilen routinemäßig Arbeitsebenen eingefügt, die in der Symmetrieebene liegen und Mittelebene heißen. Wenn man sie abhängig macht, sind die Teile zentriert.

Hinweise zum Inventor

Bauteile zentrieren

Um Bauteile zu zentrieren, gibt es mehrere Techniken:

  • Arbeitsebenen in die Symmetrieebenen der Bauteile legen
    Wenn man diese Mittelebenen verschiedener Bauteile abhängig macht, sind die Teile zueinander zentriert.

Abb. 51: Sichtbare Mittelebenen an Hebelachse und Oberplatte des Lochers
  • Wenn man die Bauteile von vornherein geeignet in ihre Koordinatensystem legt, kann man die Koordinatenebenen zum Zentrieren verwenden.
    Bei den Teilen des Lochers ist dafür jeweils die yz-Ebene geeignet.
  • Platzieren - Abhängig: Passend - Versatz: ... Mit Versatz kann man den Abstand von 2 Flächen erzeugen. Zum Zentrieren ist das aber eine Bananen­bieger­methode.

Normteile einsetzten (Pos. 17 Innensechskantschraube)

Viele Normteile muss man nicht selbst modellieren, sondern kann sie dem Inhaltscenter des Inventor entnehmen. Andere Kaufteile findet man auf den Webseiten einschlägiger Lieferanten.

Arbeitsschritte

Fügen Sie 6x Pos.17 Innensechskantschraube ein.

Zusammenfügen - Komponente - Aus Inhaltscenter platzieren (kann unter Platzieren versteckt sein)

  • Suchen nach 4762
    (nicht zuviel eingeben)
  • Jetzt suchen
  • DIN EN ISO 4762 oder ISO 4762 auswählen
  • OK
  • Rechter Mausklick - Größe ändern - M4 x 12 - OK
  • 6x linker Mausklick
    für 6 Schrauben
  • Rechter Mausklick - OK

Machen Sie die Schrauben abhängig.

  • Abhängig­keit Einfügen

Um die beiden Schrauben in der Oberplatte einzusetzen, kann man die Grundplatte vorübergehend machen.

  • Modell-Browser - Rechter Mausklick auf Grundplatte - Sichtbarkeit: Aus

Die Schrauben sind noch drehbar. Wenn später die technische Zeichnung gut aussehen soll, muss man auch die Schraubenköpfe ausrichten.

Abhängig­keit - Baugruppe

  • Typ: Winkel
  • Modus: gerichteter Winkel
  • Auswahl 1: Eine ebene Fläche an der Schraube gibt es nur beim Innensechskant
  • Auswahl 2: Eine parallele ebene Fläche an einem anderen Bauteil
  • Winkel: 0 grd

Hinweise zum Inventor

Meine Baustelle ist nicht mehr sichtbar

Wenn man Arbeiten an unsichtbaren Stellen verrichten muss, gibt mehrere Möglichkeiten:

  • Teile vorübergehend verschieben:
    Zusammenfügen - Position - Freie Verschiebung
    oder
    Zusammenfügen - Position - Freie Verschiebung
  • Teile vorübergehend unsichtbar machen:
    Modell-Browser - Rechter Mausklick auf das Teil - Sichtbarkeit: Aus

Hebel, Druckstift, Gewindestift

Für Pos.05 Hebel und Pos.06 Druckstift benötigen Sie keine neuen Hinweise. Der Pos.19 Gewindestift muss mit der Spitze den Druckstift berühren.

Arbeitsschritte

Fügen Sie den Pos.19 Gewindestift in Pos.05. Hebel ein.

  • Aus Inhaltscenter platzieren
  • Abhängigkeit - Typ Passend
    Achse Gewindestift zu
    Bohrung M4 im Hebel
  • Hebel vorübergehend unsichtbar machen
  • Abhängigkeit - Typ: Tangential
    Spitze des Gewindestift zum
    Grund der Nut 1,5x∅6 im Druckstift
  • Hebel wieder sichtbar machen

Lochpfeife

Pos.07 Lochpfeife kann man beweglich an Pos.06 Druckstift anbinden.

Arbeitsschritte

Setzen Sie Pos.07 Lochpfeife ein.

  • Abhängigkeit - Typ Passend
    Achse Lochpfeife zu
    Bohrung ∅6 in der Oberplatte
  • Abhängigkeit - Typ: Tangential
    Kopf der Lochpfeife zu
    Umfang des Druckstiftes (an der Unterseite anklicken)

Der Hebel ist beweglich, die Lochpfeifen bewegen sich mit.

Feder

...

Arbeitsschritte

Setzen Sie Pos.08 Feder ein.

  • Abhängigkeit - Typ Passend
    Achse Lochpfeife zu
    Modell-Browser - Feder - Mittelachse
  • Abhängigkeit - Typ: Tangential
    Kopf der Lochpfeife (Unterseite) zu
    Draht der Feder (ganz oben an der Oberseite anklicken)

Auch die Federn bewegen sich mit, aber die überschüssige Länge verschwindet in der Oberplatte.
Man kann die Feder auch so modellieren, dass sie ihre Länge anpasst, aber das ist eine Übung für Fortgeschrittene. Suchen Sie im Internet nach dem Stichwort adaptive Feder mit Inventor oder fragen Sie ihren Lehrer.

Zylinderstift

Setzen Sie Pos.18 Zylinderstift ein.

[402] Baugruppe Boden

Die Baugruppe Boden können Sie mit den bekannten Techniken zusammensetzen. Sie benötigen die Zeichnung Boden-BG.pdf.

Baugruppe Locher (komplett)

Platzieren Sie die Baugruppe Boden in der Baugruppe Locher genau so, als wenn es ein einzelnens Bauteil wäre. Sie benötigen die Zeichnung Locher.pdf.

Technische Zeichnungen

Platzieren Sie die Baugruppe Boden in der Baugruppe Locher genau so, als wenn es ein einzelnens Bauteil wäre. Sie benötigen die Zeichnung Locher.pdf.

Muster

Einleitung.

Arbeitsschritte

Ergänzen Sie ...

  • 3D-Modellierung - Ändern - Rundung - Konstant
    • OK
Rechteck mit Diagonale
Abb. xy: Platzhalter

Hinweise zum Projekt

Thema

Einleitung

  • Liste 1
  • Liste 2

Abb. 05 ergänzen.

Hinweise zum Inventor

Thema

Text

Ansichtselemente

Fehlt noch

Grundkörper Pos.01
Abb. 08: Grundkörper neben Ansichtselementen

2D-Abhängig­keiten

2D-Abhängig­keiten dienen dazu, Linien in Skizzen dauerhaft zu positionieren, z.B. senkrecht zu stellen, parallel zu einer anderen Linie zu machen oder zwei Linien miteinander zu verbinden. Auch die Bemaßung in einer 2D-Skizze gehört zu den 2D-Abhängig­keiten.

Wenn man einen Bezug zu vorhandenen Volumen­elementen braucht, z.B. um den Abstand einer Bohrung von einer Kante festzulegen, kann man die Kanten des Volumen­elementes mit Geometrie projizieren in die Skizze holen.

Mehrfach vergebene Abhängig­keiten, die man in der Technik überbestimmt nennt, sind nicht zulässig, auch nicht indirekt. Wenn zwei Abschnitte mit 20 und 30 mm bemaßt sind, darf man nicht auch noch die Gesamtlänge 50 mm bemaßen. Überbestimmte Abhängig­keiten nimmt Inventor gar nicht an, überbestimmte Maße werden in Klammern angezeigt.

Sichtbar macht man 2D-Abhängig­keiten in der Skizze mit der Taste F8 und mit F9 wieder unsichtbar machen. Wenn man die Abhängig­keiten sieht, kann man einzelne löschen.

2D-Abhängig­keiten werden auf drei Arten vergeben:

  • Automatisch bei entsprechenden Skizzierelementen, z.B. die rechten Winkel bei Rechtecken.
  • Halbautomatisch beim Skizzieren. Beachten Sie Symbole neben den Linien, bevor Sie klicken.
  • Händisch nachträglich mit den Befehlen in Skizze - Abhängig machen

Liste der 2D-Abhängig­keiten

  • Lotrecht: 2 Linien stehen rechtwinklig zueinander
  • Parallel: 2 Linien stehen parallel zueinander
  • Tangential: 1 Linie und 1 Bogen stehen tangenetial zueinander. Dabei müssen sie sich aber nicht berühren, es genügt, dass die Verlängerung tangential ist.
  • Koinzident: 2 Elemente werden miteinander verbunden (Punkt zu Punkt oder Punkt zu Linie).
  • Konzentrisch: 2 Bogen haben einen gemeinsamen Mittelpunkt
  • Kollinear: 2 Geraden fluchten (liegen auf einer Linie)
  • Horizontal: 1 Linie verläuft waagerecht (parallel zur XY-Ebene / Skizzierebene ?)
  • Vertikal: 1 Linie verläuft senkrecht (parallel zur Y-Achse)
  • Gleich: 2 Linien sind gleich lang
  • Festgelegt: 1 Element wird in seiner Position (nicht Größe) festgelegt
  • Symmetrisch: 2 Elemente sind spiegelbildlich bezüglich 1 Spiegelachse

Links und Literaturhinweise

  • fehlt