Wie funk­tio­niert un­se­re Welt? Seit der ersten Ver­wen­dung ei­nes Stei­nes oder ei­nes Knüp­pels als Werk­zeug oder Waf­fe ste­hen Tech­nik und Men­schen in ei­ner Wech­sel­wir­kung zuei­nan­der. Tech­nik­ge­schich­te soll klä­ren, wie Tech­nik entsteht und wie sie sich auf Men­schen und Ge­sell­schaft aus­wir­ken. Viel­leicht ver­ste­hen wir dann auch, wel­che Pro­ble­me Tech­nik lö­sen und kann, und, min­destens ge­nau­so wich­tig, wel­che Pro­ble­me Tech­nik nicht lö­sen kann.

Per­so­nen

De­nis Pa­pin (*1647 - †1712? )

war ei­ne der denk­wür­di­gen Fi­gu­ren der Wis­sen­schaft.

Der jun­ge Dok­tor der Me­di­zin ver­brach­te sei­ne Zeit lie­ber im La­bo­ra­to­rium bei Ex­pe­ri­men­ten und ar­bei­te­te um 1673 als As­sistent bei Ch­ristiaan Huy­gens in Pa­ris an der Ent­wick­lung ei­ner Pul­ver­kraft­ma­schi­ne. Mit die­ser Pul­ver­kraft­ma­schi­ne soll­te ein Was­ser­he­be­werk zur Ver­sor­gung der Was­ser­spie­le von Ver­sail­les an­ge­trie­ben wer­den. Bei Huy­gens lern­te er auch Gott­fried Wil­helm Leib­niz ken­nen, der ei­ni­ge Jah­re in Pa­ris ver­brach­te. Pa­pin und Leib­niz kor­re­spon­dier­ten den Rest ih­res Le­bens mit­ei­nan­der.

Bei Huy­gens er­warb sich Pa­pin den Ruf ei­nes ge­schick­ten Me­cha­ni­kers und Ex­pe­ri­men­ta­tors, der bis Lon­don drang. 1675 folg­te er der Ein­la­dung von Ro­bert Boy­le nach Lon­don, wo er mit Boy­le und spä­ter Hoo­ke ar­bei­te­te und Mit­glied der Ro­yal So­cie­ty wur­de.

Bei Boy­le er­fuhr Pa­pin, dass die Sie­de­tem­pe­ra­tur von Was­ser um­so hö­her liegt, je hö­her der Druck ist. Die­ses theo­re­ti­sche Wis­sen setz­te er prak­tisch in den Bau ei­nes Dampf­koch­top­fes um, der al­ler­dings bei der ersten Vor­füh­rung den Mit­glie­dern der Ro­yal So­cie­ty um die Pe­rü­cken flog. Nur mit Mü­he konn­ten sie da­zu be­wegt wer­den, ei­ner zwei­ten Vor­füh­rung bei­zu­woh­nen. Dies­mal war der Ver­such er­fol­greich, weil Pa­pin den Dampf­koch­topf mit ei­nem Über­druck­ven­til ver­se­hen hat­te (1681). Das gab es da­mals noch nicht im Bau­markt zu kau­fen: Pa­pin musste erst das Pro­blem ver­ste­hen (kaum je­mand wusste, was Dampf und Dampf­druck ist), ei­ne Lö­sung fin­den (Über­druck ab­las­sen), das Über­druck­ven­til konstruie­ren und nicht zu­letzt mit den ver­füg­ba­ren ein­fa­chen Met­ho­den bauen.
Viel Er­folg hat­te Pa­pin mit dem Dampf­koch­topf nicht, weil ein ge­wis­ser Rum­ford, da­mals Ge­ne­ral des bay­ri­schen Kur­fürsten, mein­te, man kön­ne im Dampf­koch­topf auch die min­der­wer­tigsten Nah­rungs­mit­tel ver­fei­nern. Nach­dem die­se kosten­spa­ren­de Ge­schmack­lo­sig­keit von den Wohl­ha­ben­den be­geistert und in gro­ßem Maß­stab in Ar­men­kü­chen um­ge­setzt wur­de, litt der öf­fent­li­che Ruf Pa­pins er­he­blich, ob­wohl er nichts da­mit zu tun hat­te.(Die­se In­ter­pre­ta­tion von Kiau­lehn muss ge­prüft wer­den, denn der ge­nann­te Rum­ford leb­te erst lan­ge nach Pa­pin: Ben­ja­min Thomp­son, Reichs­graf von Rum­ford, * 26. März 1753 in North Wo­burn, Mas­sa­chu­setts; † 21. Au­gust 1814 in Au­teuil bei Pa­ris.)

Die erste Lon­do­ner Zeit war von ei­ner 3-jäh­ri­gen ex­pe­ri­men­tel­len Tä­tig­keit in Ve­ne­dig un­ter­bro­chen. In sei­ne Hei­mat Fran­kreich konn­te der Hu­ge­not­te Pa­pin nicht mehr zu­rück­keh­ren, nach­dem Louis XIV 1685 mit dem Edikt von Nan­tes die Re­li­gions­frei­heit für Pro­testan­ten auf­ge­ho­ben hat­te.

Sei­ne Er­fah­run­gen mit Dampf setz­te Pa­pin auch in den Bau von Luft­druck- bzw. Dampf­druck-Ka­no­nen um, die er al­len Nach­barn Fran­kreichs an­bot. Per­sön­lich war er nach sei­ner Ver­trei­bung wohl von der Ab­nei­gung ge­gen die fran­zö­si­sche Mo­nar­chie mo­ti­viert. In­te­res­se fan­den sei­ne Ar­bei­ten, weil Fran­kreich un­ter Louis XIV als Stö­ren­fried in Eu­ro­pa emp­fun­den wur­de. Zeug­nis­se die­ser ag­gres­si­ven Pe­rio­de Fran­kreichs fin­det man im gan­zen deutsch-fran­zö­si­schen Grenz­ge­biet in Form zerstör­ter Bur­gen (Hei­del­ber­ger Schloss, Rött­ler Burg) oder ge­bau­ter Festung­san­la­gen (Neuf-Bri­sach).

So kam er mit dem Land­gra­fen Karl von Hes­sen-Kas­sel in Kon­takt, der ihn an sei­nen Hof rief und zum Pro­fes­sor der Ma­the­ma­tik an der Un­iver­si­tät von Mar­burg mach­te. Au­ßer­dem war Pa­pin in Hes­sen für Tech­nik zustän­dig, vor­nehm­lich für Mi­li­tär­tech­nik, Was­ser­bau und Be­lusti­gun­gen. Man er­götz­te sich da­mals eben an tech­ni­schen Ku­rio­si­tä­ten ge­nau­so wie an wil­den Tie­ren und monströ­sen Men­schen.

Ne­ben sei­nen viel­en Auf­ga­ben ge­lan­gen Pa­pin in Hes­sen ei­ni­ge wich­ti­ge Er­fin­dun­gen. 1692 führ­te er in Kas­sel mit ei­ni­gen Ge­hil­fen die erste Fahrt ei­nes Un­ter­was­ser­schif­fes durch.
Lei­der war auch die­ser Er­folg sei­nem Ruf nicht zu­trä­glich. Bei der ersten Vor­füh­rung sei­nes Un­ter­was­ser­schif­fes vor tau­sen­den von Zu­schauern brach ein Kran, was zum To­tal­ver­lust des Boo­tes führ­te. Pa­pin wur­de in der Öf­fent­lich­keit aus­ge­lacht, ob­wohl es der Feh­ler ei­nes Zim­mer­man­nes war. Für den zwei­ten Ver­such lud Pa­pin nur noch ein klei­nes Fach­pu­bli­kum ein, das wie­de­rum den nun­mehr beo­bach­te­ten Er­folg nicht in der brei­ten Öf­fent­lich­keit be­kannt mach­te. Man sieht, dass das Pro­blem ruf­schä­di­gen­der Me­dien nicht eben neu ist. Und doch schrei­tet die Ent­wick­lung der Mensch­heit un­auf­halt­sam vor­an: Es gibt jetzt Me­dien­be­ra­ter.
Miss­er­fol­ge ha­ben al­le Wis­sen­schaft­ler, aber Miss­er­fol­ge bei Ex­pe­ri­men­ten mit Pul­ver und Dampf­druck füh­ren zwangs­läu­fig zu Ex­plo­sio­nen, die weit­hin sicht- und hör­bar sind. Und weil Pa­pin nach ei­ner Ex­plo­sion im­mer al­len Gaf­fern auf­ge­regt er­klär­te, was schief ge­gan­gen war und wa­rum es beim nächsten Ma­le klap­pen wür­de, hat­te er in der Öf­fent­lich­keit den Ruf ei­nes Schwät­zers, dem al­les da­ne­ben ging.

Der be­deu­tendste Er­folg Pa­pins war der Bau der ersten prak­tisch funk­tio­nie­ren­den Wär­me­kraft­ma­schi­ne. Nach­dem er die Huy­gen­sche Pul­ver­kraft­ma­schi­ne im­mer wei­ter ver­bes­sert hat­te, stand er vor dem Pro­blem des to­ten Rau­mes im Zy­lin­der: Die Ver­bren­nungs­ga­se ver­las­sen den Zy­lin­der nicht vollstän­dig, der Kol­ben kann nie bis zum Bo­den des Zy­lin­ders fah­ren. Wäh­rend mo­der­ne Ver­bren­nungs­mo­to­ren den to­ten Raum in Kauf neh­men, woll­te Pa­pin das Pro­blem lö­sen, und zwar mit der Ver­wen­dung von Dampf statt Pul­ver, weil man Dampf durch Ab­küh­lung kon­den­sie­ren und da­mit prak­tisch ver­schwin­den las­sen kann. Auf die­sen Ge­dan­ken konn­te Pa­pin auf Grund sei­ner Er­fah­run­gen mit Dampf kom­men. Leib­niz nann­te ihn da­mals denbesten Ken­ner der Ga­se.
Pa­pins Ver­suchs­ma­schi­ne, über die er 1690 be­rich­te­te, war letz­tend­lich ein Zy­lin­der, in dem sich ein bis­schen Was­ser und ein ge­nau ein­ge­schlif­fe­ner Kol­ben be­fand. Wenn man den Zy­lin­der von au­ßen ab­wech­selnd er­hitz­te und ab­kühl­te, ver­dampf­te und kon­den­sier­te das Was­ser, der Kol­ben be­weg­te sich auf und ab und man konn­te me­cha­ni­sche Ar­beit ab­neh­men. Die­se Dampf­ma­schi­ne war pri­mi­tiv, aber sie funk­tio­nier­te und war da­mit die erste Wär­me­kraft­ma­schi­ne, der erste Mo­tor der Welt.

Im­mer wie­der, wenn die Zeit reif ist für ei­ne tech­ni­sche Ent­wick­lung, wird sie an meh­re­ren Or­ten un­ab­hän­gig vo­nei­nan­der er­fun­den. Be­vor Pa­pin sei­ne Ma­schi­ne ver­bes­sern konn­te, er­fand Tho­mas Sa­very in En­gland ei­ne Dampf­druck­pum­pe und ließ sie 1698 pa­ten­tie­ren. Über Sa­very ist we­nig be­kannt, aber er scheint die Er­kennt­nis­se an­de­rer For­scher zu­sam­men­ge­fasst und prak­tisch um­ge­setzt zu ha­ben. In En­gland gilt er als Er­fin­der der Dampf­ma­schi­ne.

Prinzipskizze der Dampfpumpe von Denis Papin von 1706Im­mer­hin über­zeug­te die­ses Bei­spiel den hes­si­schen Land­gra­fen, der sich ein Was­ser­spiel nach dem Vor­bild von Ver­sail­les wünsch­te, von den Mög­lich­kei­ten ei­ner Dampf­ma­schi­ne, und er ge­währ­te Pa­pin Zeit und Geld für den Bau ei­ner Dampf­druck­pum­pe. 1706 ging Pa­pins Dampf­druck­pum­pe für die Kas­se­ler Spring­brun­nen in Be­trieb (sie­he Prin­zip­skiz­ze). Im Kes­sel 1 wird Was­ser­dampf er­zeugt, der Dampf­druck wird durch das Über­druck­ven­til 2 be­grenzt. Wenn man das Ven­til 3 öff­net, strömt der Dampf in die Schwim­mer­kam­mer 4 und drückt auf den Schwim­mer und das dar­un­ter be­find­li­che Was­ser. Der Schwim­mer dient der Wär­me­iso­la­tion zwi­schen Dampf und Was­ser. Der Dampf­druck drückt das Was­ser durch die Stei­glei­tun­gen 6 in den Hoch­be­häl­ter 9, wo das Was­ser für Spring­brun­nen o.ä. wie­der ent­nom­men wer­den kann. Wenn man das Ven­til 3 schließt und das Ven­til 5 öff­net, ent­weicht der ver­brauch­te Dampf aus dem Ar­beits­raum 4, und Was­ser strömt aus dem Vor­rats­be­häl­ter 8 am Rück­schlag­ven­til 7 vor­bei in die Schwim­mer­kam­mer. Gleich­zei­tig muss das Rück­schlag­ven­til 10 schlie­ßen und ver­hin­dern, dass Was­ser aus der Stei­glei­tung zu­rück­fließt. Der Zy­klus kann von vor­ne be­gin­nen.
Lei­der för­der­te Pa­pins Pum­pe nur we­ni­ge Fon­tä­nen Was­ser, be­vor die kup­fer­nen Stei­glei­tun­gen durch den Was­ser­druck un­dicht wur­den. Bes­se­re Lei­tun­gen wa­ren in Hes­sen nicht schnell zu be­schaf­fen. Der Land­graf ver­lor sein In­te­res­se am Was­ser­spiel und ig­no­rier­te Schrif­ten Pa­pins, in der er um Er­rich­tung von Fa­bri­ken und Schu­len zur Aus­bil­dung von Me­cha­ni­kern bat.

Pa­pin ver­lor sein In­te­res­se am Land­gra­fen und ging 1707 wie­der nach Lon­don, weil er dort mehr Un­ter­stüt­zung für sei­ne Dampf­ma­schi­nen er­hoff­te.
Um Auf­se­hen zu er­re­gen, woll­te er in Lon­don mit ei­nem neuar­ti­gen Schiff ein­fah­ren, das über mu­skel­be­trie­be­ne Schau­fel­rä­der ver­füg­te und schnel­ler sein soll­te als Ru­der­boo­te. Aber das Boot ging im Streit zwi­schen der Min­de­ner Schif­fer­gil­de und dem Kas­se­ler Land­vogt um We­ge­zoll ver­lo­ren. 296 Jah­re spä­ter sind Schau­fel­rä­der von Schiffs­schrau­ben ab­ge­löst wor­den, aber der Streit um We­ge­zoll bleibt in den Schlag­zei­len. Ak­tuell geht es um Lkw-Maut.

In Lon­don wa­ren die Mit­glie­der der Ro­yal So­cie­ty nicht mehr die Al­ten, und Pa­pin mach­te den Feh­ler, Sir Isaac New­ton, dem neuen Prä­si­den­ten der Ro­yal So­cie­ty, ein Emp­feh­lungs­schrei­ben sei­nes Freun­des Leib­niz vor­zu­le­gen, nicht wis­send, dass New­ton und Leib­niz im er­bit­ter­ten Streit dar­über la­gen, wer die In­fi­ni­te­si­mal­rech­nung er­fun­den ha­be. Lei­der war New­tons men­schli­che Grö­ße weit ent­fernt von sei­ner wis­sen­schaft­li­chen, und er lehn­te Pa­pin ab. Pa­pin ar­bei­te­te und er­fand zwar wei­ter, z.B. das Treib­haus, ge­riet aber in Ver­ges­sen­heit. Nicht ein­mal sein To­des­jahr ist si­cher be­kannt, 1712 ist das Jahr sei­nes letz­ten er­hal­te­nen Schrei­bens.

In ge­wis­sem Sin­ne de­monstriert die Ge­schich­te Pa­pins auch den Grund, wa­rum En­gland die erste In­dus­trie­na­tion wur­de.
Die Hand­wer­ker auf dem Kon­ti­nent wa­ren nicht schlech­ter als die­je­ni­gen in En­gland. Aber sie wa­ren nach den Re­li­gions­krie­gen ein­ge­klemmt zwi­schen Fürsten und Zünf­ten, die al­le Ei­ge­ni­ni­tia­ti­ve be­hin­der­ten. Hand­werk und Berg­bau erstarr­ten in Hand­werk­sord­nun­gen, Ber­gre­ga­len und Feu­dal­rech­ten. Tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen wur­den von Fürsten oft nur ge­för­dert, wenn sie sich Spiel­zeu­ge wünsch­ten. Nur ganz sel­ten hat­ten Fürsten wie Frie­drich der Gro­ße die Ein­sicht, dass man die Wirt­schaft ei­nes Lan­des mit Hil­fe von Ma­schi­nen bes­ser vor­an­brin­gen kön­ne als durch das Aus­beu­ten sei­ner Un­ter­ta­nen. Die­se Ein­sicht wird übri­gens noch lan­ge au­ßer­ge­wöhn­lich blei­ben: Im Jah­re 2003 wol­len deut­sche "Fürsten" die Pro­ble­me wie­der durch Mehr­ar­beit "ih­rer" "Un­ter­ta­nen" statt durch bes­se­re Ver­wal­tung lö­sen. Tem­po­ra mu­tan­tur? Än­dern sich die Zei­ten wir­klich?
Da­ge­gen wa­ren en­gli­sche Un­ter­neh­mer frei ge­nug, wirt­schaft­li­che Pro­ble­me un­ter­neh­me­risch zu lö­sen und da­mit die wirt­schaft­li­che und tech­ni­sche Ent­wick­lung vor­an­zu­trei­ben. Und sie brauch­ten drin­gend ei­ne Lö­sung für das Pro­blem ab­sau­fen­der Berg­wer­ke, die in im­mer grö­ße­ren Tie­fen mit der tra­di­tio­nel­len Tech­nik nicht mehr ent­wäs­sert wer­den konn­ten.

Die Dampf­druck­pum­pe von Sa­very brach­te die­se Lö­sung übri­gens noch nicht, weil sie we­gen der Un­zu­län­glich­kei­ten der Konstruk­tion und der da­ma­li­gen Fer­ti­gungs­mög­lich­kei­ten nicht ge­nü­gend Leistung brach­te. Aber sie war ein An­satz wie die at­mosp­hä­ri­sche Dampf­ma­schi­ne von Tho­mas New­co­men (1712), die dann zu den ent­schei­den­den Ver­bes­se­run­gen von Ja­mes Watt führ­te (1767).

Quel­len

Die in­halt­li­chen An­ga­ben stam­men aus:

Walt­her Kiau­lehn: Die ei­ser­nen En­gel

Akos Pau­lin­yi / Ulrich Troitzsch: Pro­py­läen Tech­nik­ge­schich­te Band 3; 1600 - 1840; Me­cha­ni­sie­rung und Ma­schi­ni­sie­rung

Con­rad Mat­schoss: Ge­schich­te der Dampf­ma­schi­ne ent­hält ein aus­führ­li­ches Ka­pi­tel zu Pa­pin, das hier noch nicht ein­ge­ar­bei­tet ist. Ist bald nicht mehr nö­tig, denn Mit­te 2012 läuft das Ur­he­ber­recht aus...
Mat­schoss zi­tiert ei­ni­ge Brie­fe von Ja­mes Watt. Hier ein Aus­zug von Ja­mes Watt an Dr.E­ras­mus Dar­win (= Dar­win sen.), 24.11.1789: "Pa­pin trat fast gleich­zei­tig auf und war wohl von al­len das größ­te Ge­nie. Er er­kann­te, we­nigstens glau­be ich das, die Ein­spritz­kon­den­sa­tion. Wenn dies aber der Fall war, so war er der erste Er­fin­der, noch frü­her als Sa­very, der selbst, wenn Pa­pin kei­nen An­spruch auf die Ein­spritz­kon­den­sa­tion ha­ben soll­te, je­den­falls die­sel­be er­fun­den hat. Und wel­che pracht­vol­le Er­fin­dung war dies! "

Die at­mosp­hä­ri­sche Dampf­ma­schi­ne von Tho­mas New­co­men (1712)

Ge­plant: Funk­tions­wei­se der Ma­schi­ne
Tho­mas New­co­men (1663 - 1729)

Ja­mes Watt und die ent­schei­den­den Ver­bes­se­run­gen der Dampf­ma­schi­ne

Le­ben und Ent­wick­lun­gen von Ja­mes Watt.

Ot­to von Gue­ri­cke (1602 - 1786)

Links

Li­te­ra­tur­hin­wei­se

Umschlagbild des Buches

Con­rad Mat­schoss: Ge­schich­te der Dampf­ma­schi­ne
Ih­re kul­tu­rel­le Be­deu­tung, tech­ni­sche Ent­wick­lung und ih­re gro­ßen Män­ner

1901 (Ori­gi­nal), 450 Sei­ten, Gersten­berg Ver­lag Hil­des­heim (Nach­druck 1982).

Sigvard Strandh:Die Maschine

Sig­vard Strandh: Die Ma­schi­ne
Ge­schich­te, Ele­men­te, Funk­tion
Ein en­zy­klo­pä­di­sches Sach­buch

1992,240 Sei­ten, Welt­bild Ver­lag, Augs­burg

Propyläen Technikgeschichte Band 1

Die­ter Hä­ger­mann / Hel­muth Schnei­der / Karl-Heinz Lud­wig / Vol­ker Schmidt­chen / Akos Pau­lin­yi / Ulrich Troitzsch / Wolf­gang Kö­nig / Wolf­hard We­ber / Hans-Joa­chim Braun / Wal­ter Kai­ser:
Pro­py­läen Tech­nik­ge­schich­te in 5 Bän­den

1997, ins­ge­samt knapp 3000 Sei­ten, Ullstein Ver­lag

Cardwell:Viwegs Geschichte der Technik

Do­nald Card­well: Vie­wegs Ge­schich­te der Tech­nik
über­setzt von Pe­ter Hilt­ner

1997 (engl. Ori­gi­nal 1994), 346 Sei­ten, Vie­weg Ver­lag

Kiaulehn: Die eisernen Engel

Walt­her Kiau­lehn: Die ei­ser­nen En­gel

1953,320 Sei­ten, Ro­wohlt Ver­lag
"Ge­burt, Ge­schich­te und Macht der Ma­schi­nen von der An­ti­ke bis zur Goet­he­zeit"

Troitzsch, Weber:Die Technik

Prof. U. Troitzsch / Prof. W. We­ber: Die Tech­nik
Von den An­fän­gen bis zur Ge­gen­wart

1987,640 Sei­ten, Wester­mann Schul­buch­ver­lag

Landels:Die Technik der antiken Welt

John Gray Lan­dels: Die Tech­nik in der an­ti­ken Welt
Aus dem En­gli­schen über­tra­gen von Kurt Mauel

1989 (Ori­gi­nal 1978), 276 Sei­ten, Ver­lag C.H.Beck

Shachtman:Minusgrade - auf der Suche nach dem absoluten Nullpunkt

Tom Shacht­man: Mi­nus­gra­de - auf der Su­che nach dem ab­so­lu­ten Null­punkt

2001 (ame­ri­ka­ni­sches Ori­gi­nal 1999), 317 Sei­ten, ro­ro­ro

Wis­sen­schafts­ge­schich­te von Ga­li­lei über Boy­le, Amon­tons und Car­not bis Mül­ler / Bed­norz.

Arnold:Bilder aus der Geschichte der Kraftmaschinen

Ger­hard Ar­nold: Bil­der aus der Ge­schich­te der Kraft­ma­schi­nen

1968,84 Sei­ten, Heinz Moos Ver­lag, Mün­chen

Störig: Weltgeschichte der Wissenschaft

Hans Joa­chim Stöh­rig: Welt­ge­schich­te der Wis­sen­schaft

1992,820 Sei­ten in 2 Bän­den, Welt­bild Ver­lag, Augs­burg

Fischer: Aristoteles, Einstein & Co

Ernst Pe­ter Fi­scher: Aristo­te­les, Ein­stein & Co.

1995,442 Sei­ten, Pi­per Ver­lag

Tredgold:Grundsätze der Dampfheizung

Tho­mas Tred­gold: Grund­sät­ze der Dampf­hei­zung

1826 (en­gli­sches Ori­gi­nal), 1837 (deut­sches Ori­gi­nal über­setzt von Ot­to Bern­hard Kühn), ca. 250 Sei­ten, Nach­druck 1983 Schä­fer Druck

Niederstraßer: Leitfaden für den Dampflokomotivdienst

Leo­pold Nie­derstra­ßer: Leit­fa­den für den Damp­flo­ko­mo­tiv­dienst

1940,491 Sei­ten, Ver­kehrs­wis­sen­schaft­li­che Lehr­mit­tel­ge­sell­schaft

Fin­det man ab und zu noch auf Floh­märk­ten und in An­ti­qua­ria­ten.

Stade:Holzkonstruktionen

Franz Sta­de: Die Holz­konstruk­tio­nen

1904 (Nach­druck oh­ne Jah­re­san­ga­be, 372 Sei­ten, Re­print-Ver­lag-Leip­zig )

Neumann:Windkraftmaschinen

Frie­drich Neu­mann: Die Wind­kraft­ma­schi­nen
Wind­müh­len, Wind­tur­bi­nen und Win­drä­der

Ti­tel des Nach­drucks: Wind­müh­len - Win­drä­der und Wind­tur­bi­nen als Wind­kraft­ma­schi­nen
1907 (Ori­gi­nal), (Nach­druck oh­ne Jah­re­san­ga­be, 175 Sei­ten, Re­print-Ver­lag-Leip­zig )

Georg Agricola:Der Re Metallica

Georg Agri­co­la: De Re Me­tal­li­ca Li­bri XII
Zwölf Bü­cher vom Berg- und Hüt­ten­we­sen

1556 (La­tei­ni­sches Ori­gi­nal), 1928 (Über­set­zung), 564 Sei­ten, fou­rier­ver­lag (Nach­druck)
Agri­co­la ist nicht mehr ganz ak­tuell, glänzt aber im­mer noch mit sei­nen her­aus­ra­gen­den Il­lustra­tio­nen.
Bei der Bi­bliot­hek für Wirt­schafts- und So­zial­ge­schich­te / Köln kön­nen Sie ei­ne deut­sche Über­set­zung von De Re Me­tal­li­ca als PDF-Da­tei her­un­ter la­den.